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Rund 30 Tote bei Überfall auf Dorf in Nigeria

04. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Bewaffnete Angreifer haben bei einem Überfall auf ein Dorf im nordnigerianischen Bundesstaat Niger mindestens 30 Menschen getötet und eine bisher unbekannte Zahl von Einwohnern verschleppt. Ein Polizeisprecher berichtete, die Angreifer hätten am Samstagnachmittag den Markt des Dorfes Demo niedergebrannt, Geschäfte geplündert und Lebensmittel gestohlen. Ein Sicherheitsteam sei vor Ort, die Bemühungen zur Befreiung der Entführten dauerten an, hieß es.

Bisher hat sich niemand zu dem Angriff bekannt. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass Banditen für die Tat verantwortlich sind. In dem westafrikanischen Land kommt es immer wieder zu Angriffen sowohl durch Terrorgruppen als auch durch kriminelle Gruppierungen, die sich in Wäldern verstecken, ehe sie ihre Überfälle begehen.

Der jüngste Überfall ereignete sich in der Nähe des Gebiets, in dem Ende November etwa 300 Kinder aus einer katholischen Schule in Papiri entführt worden waren. 50 Kinder konnten kurz nach der Entführung fliehen, die übrigen wurden freigelassen. Viele Entführungen enden mit der Zahlung eines Lösegelds.

Zusammenfassung
  • Bei einem Angriff auf das Dorf Demo im nigerianischen Bundesstaat Niger wurden am Samstagnachmittag mindestens 30 Menschen getötet und eine unbekannte Zahl von Einwohnern verschleppt.
  • Die bewaffneten Angreifer brannten den Markt nieder, plünderten Geschäfte und stahlen Lebensmittel, während ein Sicherheitsteam weiterhin an der Befreiung der Entführten arbeitet.
  • Der Überfall ereignete sich nahe jenem Gebiet, in dem Ende November rund 300 Kinder aus einer Schule entführt wurden, wobei viele Entführungen in der Region mit Lösegeldzahlungen enden.