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Rauch sagt illegalem Welpenhandel den Kampf an

04. Okt. 2022 · Lesedauer 2 min

Das Mindestalter für die Einfuhr von Welpen wird auf 16 Wochen festgelegt. Die Gesetzesnovelle tritt in zwei Wochen in Kraft.

"Illegaler Welpenhandel verursacht jede Menge Tierleid. Die Tiere werden oft in Hinterhöfen gezüchtet, zu früh von der Mutter getrennt und auf quälerische Art transportiert", hieß es in einer Aussendung. Mit der Novelle der Veterinärbehördlichen Binnenmarktverordnung (BVO) wird nun das Mindestalter für die Einfuhr von Welpen auf 16 Wochen festgelegt. Das erschwere den Handel, schütze die Tiere und reduziere nicht zuletzt Gesundheitsgefahren für den Menschen.

Einreise von Welpen nur mehr mit Tollwutimpfung

Künftig ist die Einreise von Welpen nach Österreich erst gestattet, wenn eine gültige Tollwutimpfung nachgewiesen werden kann. Da Welpen erst ab einem Alter von zwölf Wochen gegen Tollwut geimpft werden dürfen und weitere drei Wochen notwendig sind, um den Impfschutz auszubilden, dürfen Welpen erst ab einem Alter von 16 Wochen nach Österreich einreisen. Ausnahmen sind nur für Diensthunde des Bundes und für einzelne Tiere, die aus besonderen Gründen nach Österreich gebracht werden sollen, vorgesehen.

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Immer wieder werden Hundetransporte an den österreichischen Grenzen aufgegriffen. 

Tierwohl im Vordergrund

Die Verschärfung wurde bereits Ende September 2021 vorgestellt und in Begutachtung geschickt. Zahlreich eingegangene Stellungnahmen von Hundehaltern machten eine Präzisierung der Ausnahme für einzelne Tiere nötig. Die Verordnung wurde heute, 4. Oktober, kundgemacht und tritt 14 Tage später in Kraft. "Mit der Novelle schieben wir dem illegalen Handel mit Welpen einen Riegel vor - zum Wohl der Tiere", so Rauch.

Ein zweites Tierschutzpaket, das sich dem Schutz der Heimtiere widmet, wird dem Ministerium zufolge derzeit ausgearbeitet. Im Fokus der Novelle steht dabei das Verbot der Qualzucht. Zentral ist dabei der Vollzug: "Die Bundesländer sind für den Vollzug des Tierschutzgesetzes verantwortlich. Mir ist es daher wichtig, den Vollzugsorganen Werkzeuge in die Hand zu geben, um das Verbot der Qualzucht, das seit 2005 besteht, vollziehen zu können. Mit unserem Heimtierpaket schaffen wir dafür die Voraussetzungen!", betonte Rauch.

Quelle: Agenturen / Redaktion / frn