APA - Austria Presse Agentur

Queen hofft auf Geburtstagsparade im Juni

10. Jan 2021 · Lesedauer 2 min

Die britische Königin Elizabeth II. (94) hofft darauf, dass ihre traditionelle Geburtstagsparade in diesem Jahr wie gewohnt abgehalten werden kann, hieß es am Sonntag aus Palastkreisen. "Der derzeitige Plan ist, dass die Geburtstagsparade der Queen in London normal stattfindet", so die Quelle. Das Königshaus akzeptiere aber, dass sie Corona-bedingt angepasst oder verkleinert werden müsse. Die "Hoffnung und der absolute Wunsch" seien aber, dass es klappen werde.

Die farbenfrohe Militärparade mit Hunderten teils berittenen Gardesoldaten und Tausenden Zuschauern im Zentrum Londons findet traditionell im Juni statt. Ihren eigentlichen Geburtstag hat die Queen bereits am 21. April. Höhepunkt der Parade ist, wenn sich die Royals auf dem Balkon des Buckingham-Palasts der jubelnden Menge zeigen und Flugzeuge der Royal Air Force über das Schloss donnern. Im vergangenen Jahr musste die Parade wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Sie wurde durch ein sehr überschaubares Event in Windsor ersetzt.

Die "Sunday Times" spekulierte, dass auch Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) in diesem Jahr daran teilnehmen könnten. Es wäre der erste gemeinsame Auftritt mit den Royals seit mehr als einem Jahr.

Anfang 2020 hatten die beiden angekündigt, eigene Wege zu gehen. Seitdem haben sie sich in Kalifornien niedergelassen und begonnen, in Kooperationen mit Streamingdiensten wie Netflix und Spotify ihre eigene Medienproduktion zu starten. Durch die millionenschweren Deals dürfte ihnen die finanzielle Unabhängigkeit vom Königshaus nicht mehr schwerfallen - eine Rückkehr als Vollzeit-Royals ist damit jedoch nach Ansicht von Königshaus-Experten so gut wie ausgeschlossen.

Aus Palastkreisen hieß es, Harry und Meghan hätten als Mitglieder der Königsfamilie das Recht, bei der Parade dabei zu sein. Unklar sei aber, ob sie das auch wollen. Ein Sprecher des Paares wollte sich auf dpa-Anfrage nicht zu möglichen Reiseplänen äußern, das sei derzeit "eher vermessen".

Quelle: Agenturen