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Prozess um aus dem Gefängnis organisierten Drogenhandel

Heute, 19:01 · Lesedauer 1 min

Drei Männer im Alter von 26 bis 37 Jahren müssen sich am Montag vor dem Landesgericht Ried im Innkreis wegen Drogenhandels als Mitglied einer kriminellen Vereinigung verantworten. Insgesamt sollen drei Kilo Kokain von Slowenien nach Österreich geschmuggelt und hier verkauft worden sein. Der Kopf der Gruppe soll den Handel aus dem Gefängnis Suben heraus orchestriert haben - bis er an einen verdeckten Ermittler geriet, der sich als Käufer ausgab.

Der Erstangeklagte verbüßt gerade eine neuneinhalbjährige Haftstrafe wegen eines Drogendelikts. Er soll den Suchtgifthandel mithilfe von in die Justizanstalt geschmuggelten Handys organisiert haben. Der Zweitangeklagte soll das Kokain nach Österreich transportiert und verkauft haben, der Drittangeklagte ein Kellerabteil in Hallein zur Lagerung zur Verfügung gestellt haben. Den drei Bosniern drohen im Fall eines Schuldspruchs Haftstrafen von einem bis zu 15 Jahren.

Zusammenfassung
  • Drei Männer im Alter von 26 bis 37 Jahren stehen am Montag vor dem Landesgericht Ried im Innkreis, weil sie als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung drei Kilo Kokain von Slowenien nach Österreich geschmuggelt und verkauft haben sollen.
  • Der mutmaßliche Kopf der Gruppe organisierte den Drogenhandel aus dem Gefängnis Suben heraus, wobei er mithilfe von eingeschmuggelten Handys agierte und schließlich an einen verdeckten Ermittler geriet.
  • Den drei Bosniern drohen im Falle eines Schuldspruchs Haftstrafen zwischen einem und 15 Jahren.