Pro und Contra Spezial: Sexismus in der Kunst – Provokation oder Diskriminierung?

12. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Im Juli stehen Frauen und ihr Kampf um Gleichstellung im Mittelpunkt von Pro und Contra Spezial. In einer weiteren Ausgabe der Gender-Reihe diskutiert bei Gundula Geiginger ein streitbares Podium über das Zusammenspiel von Patriarchat, Provokation und Political Correctness im Kunst- und Kulturbereich. Mit dabei u. a. Schwesta Ebra und Der Asiate sowie Barbara Haas und Heinz Sichrovsky.

Während Rassismus in der Kunst längst passé ist, sind sexistische Songtexte weiterhin salonfähig. Dieser Eindruck wurde erst kürzlich durch den Auftritt des Rappers Yung Hurn bei den Wiener Festwochen verstärkt. Die Folge war eine hitzige öffentliche Debatte.

Während die einen Sexismus von den Bühnen verbannen wollen, sehen andere dadurch die seit 40 Jahren in der österreichischen Verfassung verankerte Kunstfreiheit gefährdet. Dieses Schlupfloch nutzen vor allem Deutschrapper, die sich auch im Jahr 2022 noch eines bestimmten Frauenbildes bedienen, um ihre Lieder an den Mann zu bringen.

Was umfasst die Freiheit der Kunst? Wann werden sexistische Songtexte zum Ausdruck von Unterdrückung? Und was muss sich ändern, damit Frauen ein selbstbestimmteres Leben führen können?

PRO UND CONTRA SPEZIAL

Mittwoch, 13. Juli 2022, 20:15 Uhr auf PULS 24 und 48 Stunden davor in der ZAPPN App.

Gäste:

Der Asiate, Rapper aus Leipzig
Schwesta Ebra, feministische Rapperin aus Wien
Heinz Sichrovsky, Ressortleiter Kultur, NEWS, Theaterkritiker und Autor
Barbara Haas, Leiterin Podcast & Video Kleine Zeitung, Vorstandsmitglied Frauennetzwerk Medien
Helena Gabriel-Oiwoh, Sprecherin der Initiative Unsichtbar, die sich gegen sexualisierte Gewalt einsetzt

Moderation: 

Gundula Geiginger

Quelle: Redaktion / coco