APA - Austria Presse Agentur

Prinz Philip lobt Einsatz im Kampf gegen Corona

20. Apr 2020 · Lesedauer 2 min

Der Mann der britischen Königin Elizabeth II., Prinz Philip, hat sich am Montag in einer seltenen Botschaft an die Öffentlichkeit gewandt. Er wolle die "wichtige und dringende Arbeit" würdigen, die von so vielen getan werde, um die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen, teilte der 98 Jahre alte Herzog von Edinburgh mit. Anlass sei die Weltimpfwoche, die am Freitag beginnt.

Der Mann der britischen Königin Elizabeth II., Prinz Philip, hat sich am Montag in einer seltenen Botschaft an die Öffentlichkeit gewandt. Er wolle die "wichtige und dringende Arbeit" würdigen, die von so vielen getan werde, um die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen, teilte der 98 Jahre alte Herzog von Edinburgh mit. Anlass sei die Weltimpfwoche, die am Freitag beginnt.

Eigentlich ist Philip bereits seit 2017 im Ruhestand und hat sich von seinen öffentlichen Aufgaben zurückgezogen. Dass er sich nun meldet, wird als Zeichen gewertet, wie ernst die Royals die Krise nehmen.

Er wolle "im Namen derer, die sicher und zu Hause bleiben", auch allen danken, die in dieser Zeit die Infrastruktur am Laufen hielten, hieß es in einer schriftlichen Mitteilung, die auf der Webseite des Königshauses veröffentlicht wurde. Ausdrücklich nannte er dabei Mitarbeiter von Post- und Lieferdiensten sowie Menschen, die in der Lebensmittelindustrie und bei der Müllabfuhr arbeiten.

Die Botschaft kam einen Tag vor dem Geburtstag der Queen, die an diesem Dienstag 94 Jahre alt wird. Auch die Königin hatte sich mehrmals in den vergangenen Wochen zu Wort gemeldet und den Menschen Mut zugesprochen und sie zur Disziplin aufgerufen. Auf den traditionellen Kanonensalut soll in diesem Jahr genauso verzichtet werden wie auf die Militärparade Trooping the Colour, die immer im Juni abgehalten wird.

Die Queen und Prinz Philip hatten sich bereits Mitte März nach Schloss Windsor zurückgezogen. Das Paar gilt wegen seines hohen Alters als besonders gefährdet durch die Lungenkrankheit Covid-19. Über den Gesundheitszustand von Philip wurde in der Vergangenheit immer wieder spekuliert.

Quelle: Agenturen