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Hahnenkamm

Polizei und ÖBB mit positiver Kitzbühel-Bilanz

Heute, 08:00 · Lesedauer 2 min

Das Kitzbühel-Wochenende ist aus Sicht der Polizei ohne gröbere Probleme verlaufen, auch die ÖBB zogen eine positive Bilanz.

Zwar gab es über die drei Tage verschiedene verwaltungs- und strafrechtliche Anzeigen, gröbere Vorfälle wurden aber nicht gemeldet. Über 550 Polizisten und Polizistinnen waren im Einsatz, hieß es in der vorläufigen Bilanz der Polizei am frühen Sonntagabend.

Fanzone: Polizei musste mehrfach einschreiten

Den Super-G am Freitag und die Slalom-Rennen am Sonntag besuchten jeweils rund 21.000 Personen, zu nennenswerten Vorfällen kam es dabei laut Exekutive nicht. Auch die mit 45.000 Besuchern ausverkaufte Abfahrt am Samstag seien aus polizeilicher Sicht ruhig verlaufen.

In der bis 22.30 Uhr geöffneten Fanzone musste die Polizei allerdings mehrfach einschreiten, vor allem bei Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Ordnungsstörungen. Bei einer Festnahme nach einer Körperverletzung leistete eine Person Widerstand gegen die Staatsgewalt, dabei sei ein Beamter verletzt worden.

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) betonte, das Kitzbühel-Rennwochenende sei nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch eine sicherheitspolizeiliche Herausforderung. Hier zeige sich, wie wichtig eine starke und gut ausgebildete Polizei sei. "Das Engagement unserer Polizistinnen und Polizisten macht dieses Skirennen als Aushängeschild Österreichs erst möglich", so Karner.

Landespolizeidirektor Helmut Tomac bedankte sich bei allen eingesetzten Kräften, diese hätten einen wertvollen Beitrag zum Gelingen des sportlichen Großevents geleistet. "Auch in diesem Jahr ist die Hahnenkammwoche wieder friedlich und sicher verlaufen", so Tomac.

ÖBB transportierten 52.000 Besucher

Zufrieden zeigten sich auch die ÖBB. Rund 52.000 Skifans nutzten laut ihren Angaben von Freitag bis Sonntag das kostenlose Bahnanreiseangebot. Vor und nach den Rennen habe man flexibel auf den Andrang reagiert. So habe man am Samstag kurzfristig zusätzliche Züge eingesetzt, hieß es in einer Aussendung. In Spitzenzeiten gab es Züge im 7,5-Minuten-Takt, 84.000 zusätzliche Sitzplätze standen zur Verfügung. An der Haltestelle Kitzbühel-Hahnenkamm gab es über 400 Zughalte.

Video: Abfahrt und Abfeiern am Hahnenkamm: Die Highlights aus Kitzbühel

Zusammenfassung
  • Das Kitzbühel-Wochenende verlief laut Polizei ohne gröbere Probleme, obwohl über 550 Polizist:innen im Einsatz waren und es in der Fanzone vereinzelt zu Körperverletzungen und Ordnungsstörungen kam.
  • Die Skirennen zogen große Menschenmengen an: Rund 21.000 Personen besuchten jeweils den Super-G am Freitag und die Slalom-Rennen am Sonntag, während die Abfahrt am Samstag mit 45.000 Besucher:innen ausverkauft war.
  • Rund 52.000 Skifans nutzten das kostenlose Bahnangebot der ÖBB, die mit 84.000 zusätzlichen Sitzplätzen und Zügen im 7,5-Minuten-Takt flexibel auf den Andrang reagierte.