APA/APA/LPD NÖ

Polizei fand Pyrotechnik im Zimmer von 13-Jährigem in NÖ

Heute, 09:50 · Lesedauer 1 min

Bei Umfelderhebungen nach einem Unfall mit einem "Tischvulkan" am 18. Dezember in Reichenau an der Rax (Bezirk Neunkirchen), bei dem ein Teenager (14) erhebliche Verletzungen erlitten hatte, sind bei einem 13-jährigen Freund des Opfers pyrotechnische Gegenstände der Kategorien F3 und F4 sichergestellt worden. Der Unmündige soll die Feuerwerkskörper in Tschechien gekauft haben, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Freitag.

Den Ermittlungen zufolge hatte der 13-Jährige mit anderen Jugendlichen einen Einkaufsausflug ins Nachbarland unternommen. Dort soll er Feuerwerkskörper ohne das Wissen seiner Begleiter erworben haben. Die Sicherstellungen unter dem Bett im Zimmer des Burschen erfolgten laut Polizei bei einer freiwilligen Nachschau.

Ebenfalls eine beträchtliche Menge an Pyrotechnik ist am Silvesterabend in Deutsch-Wagram (Bezirk Gänserndorf) entdeckt worden. Drei Jugendliche hatten Polizeiangaben zufolge 265 Gegenstände, u.a. zahlreiche der Kategorien F3 und F4, bei sich. Eine Streife war auf das Trio mit Rucksäcken aufmerksam geworden. Nach Abschluss der Erhebungen ergehen Anzeigen an die Bezirkshauptmannschaft.

Zusammenfassung
  • Nach einem Unfall mit einem Tischvulkan am 18. Dezember in Reichenau an der Rax, bei dem ein 14-Jähriger schwer verletzt wurde, fand die Polizei bei einem 13-jährigen Freund Pyrotechnik der Kategorien F3 und F4.
  • Der 13-Jährige soll die Feuerwerkskörper bei einem Einkaufsausflug in Tschechien ohne Wissen seiner Begleiter erworben und unter seinem Bett versteckt haben.
  • Am Silvesterabend wurden in Deutsch-Wagram bei drei Jugendlichen insgesamt 265 pyrotechnische Gegenstände, darunter zahlreiche der Kategorien F3 und F4, sichergestellt und Anzeigen an die Bezirkshauptmannschaft angekündigt.