Pfizer-Chef: Ab Sommer kein Lockdown mehr nötig

25. Jan 2021 · Lesedauer 2 min

Robin Rumler, Geschäftsführer der Pfizer Corportation Austria, zeigt sich im Gespräch mit PULS 24 Anchor Thomas Mohr optimistisch, dass die Lockdowns ein Ende haben werden.

"Wir haben für das erste Quartal 900.000 Impfstoffdosen für Österreich versprochen gehabt, wir werden jetzt über 1 Million Dosen ausliefern können", mit dieser guten Nachricht startet Robin Rumler ins Gespräch bei PULS 24 Anchor Thomas Mohr. Möglich ist das durch die Anpassung des Werkes in Belgien. "Wir werden für Österreich 11,1 Millionen Dosen bis Ende des Jahres liefern können", sagt Rumler. Das wäre genug Vakzine für 62 Prozent der Einwohner.

"Ich glaube, mit jeder verabreichten Impfung gibt es einen Schritt in die richtige Richtung", sagt Rumler, der auch glaubt, "dass mit Sommer das Thema Lockdowns auf jeden Fall Geschichte sein wird". Um diese Zeit wird eine spürbare Entlastung da sein und man wird in eine Phase kommen, in der man sagen könne: "Wir sehen definitiv das Ende des Tunnels". Ebenfalls glaubt Rumler, dass "wir unter dem Weihnachtsbaum stehen werden und sagen: 'Das war es!'"

Schneller gehen könnte das in Israel, dort werden bereits Jugendliche geimpft. "Israel ist natürlich ein Positivbeispiel", sagt Rumler dazu. "Israel hat einen anderen Vertrag als die EU. Israel hat sehr frühzeitig sehr viel Impfstoff bestellt und das Ergebnis sehen wir", aber es habe auch mit anderen Faktoren zu tun, zum Beispiel den hohen Grad an Digitalisierung.

Die Begründung von Vordränglern, der Impfstoff würde schlecht werden, entkräftet Rumler damit, dass der Impfstoff nach dem Auftauen bis zu fünf Tagen haltbar sein. Wird der Impfstoff verdünnt, dann muss er innerhalb von sechs Stunden verimpft werden - "ob man in sechs Stunden vielleicht noch jemand anderes organisieren kann, bleibt offen."

Quelle: Redaktion / moe