APA - Austria Presse Agentur

Paare großteils dankbar in Krise nicht allein zu sein

03. Apr 2020 · Lesedauer 2 min

77 Prozent der in einer Beziehung lebenden Österreicher sind froh, während der Coronavirus-Krise einen Partner zu haben. "Die meisten Paare sind dankbar, die aktuelle Krise nicht allein meistern zu müssen", erläuterte Caroline Erb, Psychologin bei Parship.at die Ergebnisse einer Umfrage. Sorgen, dass die Partnerschaft an der Ausnahmesituation zerbricht, machen sich lediglich sieben Prozent.

77 Prozent der in einer Beziehung lebenden Österreicher sind froh, während der Coronavirus-Krise einen Partner zu haben. "Die meisten Paare sind dankbar, die aktuelle Krise nicht allein meistern zu müssen", erläuterte Caroline Erb, Psychologin bei Parship.at die Ergebnisse einer Umfrage. Sorgen, dass die Partnerschaft an der Ausnahmesituation zerbricht, machen sich lediglich sieben Prozent.

Zwei Drittel (67 Prozent) bezeichnen ihren Partner als "große Stütze in der schwierigen Zeit". Sie genießen die gemeinsame Zeit zu Hause und teilen sich die Aufgaben im Haushalt gerecht auf. Etwas mehr als ein Viertel gibt an, dass die Gelegenheit fehlt, einfach mal für sich allein zu sein. Aber ebenso viele schaffen sich im Alltag bewusst Auszeiten ohne den Partner. Jedes fünfte Paar nützt die gemeinsame Zeit für Sex und Intimität.

"Eine gemeinsam durchgestandene Extremsituation kann einen auch nachhaltig zusammenschweißen. Wichtig sind hier aber klare Absprachen, was den Alltag betrifft und ein respektvoller Umgang miteinander bei möglichen Konflikten", sagte Erb. Generell kommen Paare als auch Singles laut der von Marketagent.com im Auftrag von Parship durchgeführten Umfrage mit den aktuellen Lebensumständen und Ausgangsbeschränkungen gut zurecht.

Rund zwei Drittel gehen täglich an die frische Luft, etwas mehr als die Hälfte genießt die Ruhe daheim oder nützt die Zeit, um vermehrt seinen Interessen nachzugehen. Gleichzeitig vermissen die Befragten Freunde und Angehörige und machen sich Sorgen, dass die Einschränkungen noch Monate andauern werden. Einsamkeit ist bei 16 Prozent ein Thema, vermehrt unter Jüngeren (30 Prozent) und Alleinstehenden (25 Prozent).

Quelle: Agenturen