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Omikron-Welle kommt in den Spitälern an

25. Jan. 2022 · Lesedauer 2 min

Fast 25.000 Corona-Neuinfektionen wurden von Montag auf Dienstag verzeichnet. Das ist der bisher höchste gemessene Dienstagswert seit Ausbruch der Pandemie. Das macht sich auch in den Spitälern bemerkbar. Mit einem weiteren Anstieg - bis zur Kapazitätsgrenze - wird gerechnet.

24.946 Neuansteckungen wurden laut Gesundheits- und Innenministerium von Montag auf Dienstag registriert, vor einer Woche waren es noch 16.685. Mit dem Gipfel der Omikron-Welle sei "nächste, spätestens übernächste Woche" zu rechnen, wie Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker am Montag im PULS 24 Newsroom LIVE ankündigte. 

Bis dahin, so Hacker, sei es noch zu früh für eine "frohe Botschaft", denn mit einem Anstieg in den Spitälern rechne man in der ersten Februarhälfte. Virologin Dorothee von Laer rechnete in der "Tiroler Tageszeitung" mit einer Auslastung "wieder bis zu den Kapazitätsgrenzen". Die aktuellen Zahlen zeigen schon jetzt, dass die Belegung nach oben geht. 

272 neue Patienten innerhalb einer Woche

Im Krankenhaus liegen derzeit 1.284 Personen mit einer SARS-CoV-2-Infektion, das sind wieder um 84 mehr als noch tags zuvor. Innerhalb einer Woche kamen 272 Spitalspatientinnen und -patienten mit eine Infektion hinzu, die meisten in Wien mit 68 Personen sowie in Oberösterreich mit 60 Personen. Die Zahlen in den Intensivstationen steigen hingegen kaum. Von Montag auf Dienstag mussten zwei neue Patienten aufgenommen werden. Derzeit müssen 189 Menschen mit SARS-CoV-2 intensivmedizinisch betreut werden. Allerdings sank diese Zahl innerhalb einer Woche um acht Patientinnen bzw. Patienten.

Mit 19 Fällen innerhalb eines Tages waren auch wieder mehr Tote zu beklagen. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 14.019 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie 156,9 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Marianne LamplQuelle: Agenturen / Redaktion / lam