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Offener Brief für mehr Transparenz von GECKO-Empfehlungen

28. März 2022 · Lesedauer 1 min

Der Gesundheits- und Krankenpflegeverband warnt davor, dass laut der neuen Verordnung auch corona-positives Personal arbeiten soll. Von der GECKO fordert er, dass transparent gemacht werde, welche Experten sich dafür ausgesprochen hätten.

Die neue Corona-Verordnung sieht unter anderem eine Lockerung der Quarantäne-Bestimmungen vor. So soll auch Gesundheits- und Pflegepersonal nach fünf Tagen trotz positivem Corona-Test wieder arbeiten dürfen, sofern es zuvor zwei Tage symptomslos war.

Der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) warnt in einem offenen Brief davor, dass diese Regelung die Pflege weiter belasten werde. "Viele sind gegangen, die Verbliebenen tragen die Mehrlast mit", heißt es. Zur neuen Quarantäne-Regelung heißt es an die GECKO gerichtet: "Für Sie als Expert:innen muss klar sein, welche Implikationen das in sich birgt. Umso mehr überrascht uns, dass Sie sich für diese Vorgehensweise ausgesprochen haben."

Im Sinne der angekündigten Transparenz fordert der ÖGKV von GECKO, offenzulegen, "wer sich aus der GECKO Kommission dafür ausgesprochen hat, dass es bedenkenlos ist, wenn Gesundheitspersonal covid-positiv zu Patient:innen geht".

Quelle: Redaktion / hos