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Gewaltverbrechen in Linz: Todesursache stumpfe Gewalt

20. Jan. 2026 · Lesedauer 2 min

Ein 49-jähriger Linzer, dessen Leiche am Montag gefesselt und übel zugerichtet in seiner Wohnung in Linz gefunden worden ist, starb "im Lauf des Wochenendes" an stumpfer Gewalteinwirkung gegen den Kopf. Das hat eine Obduktion der Leiche ergeben, teilte die Polizei Dienstagnachmittag mit. Einbruchsspuren wurden offenbar nicht gefunden.

Der Mann war am Montag gegen 13.00 Uhr von seinem Bruder tot in seiner Wohnung in einem renovierten Altbau in der Linzer Innenstadt gefunden worden. Die Verletzungen deuteten auf stumpfe Gewalteinwirkung hin, welche nun durch die Autopsie auch als Todesursache bestätigt wurde. Die Leiche war an Armen und Beinen gefesselt. Laut Medienberichten handelt es sich bei dem Opfer um einen gut betuchten Mann aus der Immobilienbranche.

Die Hintergründe der Tat sind völlig unklar, auch am Dienstag waren nach wie vor Ermittler in dem Mehrparteienhaus zugange. An der Wohnungstür sollen keine Einbruchsspuren festgestellt worden sein, auch in den Räumlichkeiten selbst soll es keine Hinweise darauf geben. Bestätigt wurden diese Informationen allerdings nicht. Die Polizei hielt sich am Dienstag weiter äußerst bedeckt.

Die Ermittler bitten allerdings mögliche Zeugen, sich zu melden. Wer am vergangenen Wochenende in der Harrachstraße etwas Ungewöhnliches wahrgenommen hat, solle sich beim Landeskriminalamt Oberösterreich (Tel.: 059133 /40-3333) melden. Hinweise können auch bei jeder Polizeiinspektion - auf Wunsch auch anonym - abgegeben werden.

Zusammenfassung
  • Ein 49-jähriger Mann wurde am Montag gegen 13 Uhr gefesselt und tot in seiner Wohnung in der Linzer Innenstadt gefunden, wobei die Obduktion stumpfe Gewalt gegen den Kopf als Todesursache ergab.
  • An der Wohnungstür und in den Räumlichkeiten wurden laut Polizei keine Einbruchsspuren festgestellt, die Ermittler bitten dennoch um Hinweise von Zeugen, die am Wochenende in der Harrachstraße etwas Ungewöhnliches bemerkt haben.
  • Das Opfer, ein laut Medienberichten wohlhabender Immobilienunternehmer, wurde von seinem Bruder entdeckt, während die Polizei weiterhin zurückhaltend zu Details bleibt und die Hintergründe der Tat unklar sind.