APA - Austria Presse Agentur

Nur 40 Badende pro 1.000 Quadratmeter in Griechenland

14. Mai 2020 · Lesedauer 2 min

Vor einer erwarteten Hitzewelle in den kommenden Tagen hat der griechische Corona-Krisenstab die Öffnung aller 515 organisierten Badeanstalten des Landes ab Samstag erlaubt. Es wurden jedoch strenge Auflagen für die Badenden erlassen. So sollen nur 40 Menschen pro 1.000 Quadratmeter zugelassen werden. Der Abstand zwischen den Sonnenschirmen muss mindestens vier Meter betragen.

Vor einer erwarteten Hitzewelle in den kommenden Tagen hat der griechische Corona-Krisenstab die Öffnung aller 515 organisierten Badeanstalten des Landes ab Samstag erlaubt. Es wurden jedoch strenge Auflagen für die Badenden erlassen. So sollen nur 40 Menschen pro 1.000 Quadratmeter zugelassen werden. Der Abstand zwischen den Sonnenschirmen muss mindestens vier Meter betragen.

Unter den Schirmen dürfen höchstens zwei Liegen stehen. Die Strandbars dürfen außerdem nur verpacktes Essen verkaufen und keinen Alkohol ausschenken, wie das Staatsfernsehen (ERT) am Donnerstag berichtete.

Bisher war das Baden im Meer in Griechenland wegen der Corona-Epidemie nur an nicht organisierten Küstenabschnitten erlaubt. Die organisierten Badeküstenabschnitte sollten eigentlich erst im Juni öffnen. Dies führte aber dazu, dass die Menschen in den nicht organisierten Stränden die Abstände nicht einhielten, wie griechische Medien berichteten.

Das Wetteramt (EMY) teilte mit, dass heiße Luftmassen aus der Sahara den südlichen Balkan in den nächsten Tagen erreichen werden. Der Hitze-Höhepunkt soll demnach am kommenden Wochenende mit Temperaturen bis 40 Grad Celsius in Südgriechenland erreicht werden.

In Frankreich öffnen mit den Lockerungen auch einige Strände wieder - allerdings gelten dort strenge Regeln. Sonnen oder Picknicken sind in der Regel nicht gestattet. An den geöffneten Stränden im Departement Loire-Atlantique an der Atlantikküste sind nur "dynamische Aktivitäten" erlaubt, wie es in der Verordnung der zuständigen Präfektur heißt. Dazu zählen individuelle Sportarten wie Laufen, Baden oder Wassersport. Jede "statische Präsenz" - also sich hinlegen oder hinsetzen - ist verboten. Ähnlich sieht es an einigen Stränden in der Bretagne aus. Außerdem herrscht Alkoholverbot und die Abstandsregeln müssen strikt eingehalten werden.

Auch die italienische Regierung hat den Badeanstalten grünes Licht für den Neustart am kommenden Montag gegeben, allerdings mit strikten Vorsichtsmaßnahmen. Zwischen den Sonnenschirmen muss ein Abstand von 4,5 Meter eingehalten werden. Zwischen den Reihen von Liegestühlen muss die Distanz fünf Meter betragen. Badegäste müssen Atemschutz tragen, bis sie ihren Liegestuhl erreichen.

Duschen und Toiletten werden besonders gründlich desinfiziert werden müssen, geht aus den von der Regierung mit Experten entworfenen Vorsichtsmaßnahmen hervor. Mit Einbahnwegen soll der Kontakt zwischen Menschen aufs Minimum reduziert werden. Sport und Gruppenspiele am Strand sind verboten. Aufseher werden dafür sorgen, dass vor allem Kinder die Abstandsregeln einhalten.

Quelle: Agenturen