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NASA-Sonde stürzt früher als geplant zurück auf die Erde

12. März 2026 · Lesedauer 1 min

Mehrere Jahre früher als geplant ist eine NASA-Sonde zurück auf die Erde gestürzt. Wahrscheinlich sei die rund 650 Kilogramm schwere Sonde "Van Allen A" beim Eintritt in die Erdatmosphäre über dem Pazifischen Ozean größtenteils verglüht, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Die Zwillingssonden "Van Allen A" und "Van Allen B" waren 2012 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet, um die Strahlungsgürtel der Erde zu untersuchen.

Eigentlich war die Mission der Sonden - benannt nach dem US-Physiker James Van Allen (1914-2006) - nur auf zwei Jahre angelegt gewesen, sie blieben dann aber doch bis 2019 aktiv. Damals hatte die NASA vorhergesagt, dass die Sonden wahrscheinlich 2034 in die Erdatmosphäre zurückkehren würden. Dann entwickelte sich jedoch die Sonnenaktivität deutlich stärker als erwartet, sodass die Sonde "Van Allen A" nun jetzt schon zurückkehrte. "Van Allen B" soll nach Berechnungen der NASA nun um 2030 herum zurückkehren.

Zusammenfassung
  • Die rund 650 Kilogramm schwere NASA-Sonde 'Van Allen A' ist mehrere Jahre früher als geplant beim Eintritt in die Erdatmosphäre über dem Pazifik größtenteils verglüht.
  • Die beiden Zwillingssonden wurden 2012 gestartet, um die Strahlungsgürtel der Erde zu erforschen, und blieben bis 2019 aktiv, obwohl die Mission ursprünglich nur auf zwei Jahre angesetzt war.
  • Wegen stärkerer Sonnenaktivität als erwartet kehrte 'Van Allen A' schon jetzt zurück, während die NASA den Wiedereintritt ursprünglich erst für 2034 prognostiziert hatte und 'Van Allen B' nun um 2030 erwartet wird.