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Nach Sprengung beim Buckingham-Palast: Mann in Psychiatrie eingewiesen

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Jener bewaffnete Mann, der wenige Tage vor der Krönung für eine Sprengung beim Palast sorgte, wurde in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen.

Ein Mann mit Messer im Gepäck warf am Dienstag Patronen über den Zaun des Buckingham Palace in London - und machte kurz vor der Krönung das Sicherheitspersonal ordentlich nervös. Der 59-Jährige hatte auch einen Rucksack dabei. Nicht erst als er den Beamten während seiner Festnahme riet, die Tasche mit Vorsicht zu behandeln, schrillten bei den Zuständigen alle Alarmglocken. 

Sie sprengten den Rucksack aus Sicherheitsgründen unweit des Palastes. Als Anrainer und Passanten die Explosion hörten, machte sich auch bei ihnen so knapp vor der Krönung Aufregung und Sorge breit. Schon Tage vor dem Spektakel campten die ersten Royal-Fans an der Strecke, die der König am Samstag zur Westminster Abbey zurücklegen wird. König Charles III. und Camilla waren zu dem Zeitpunkt nicht im Palast. 

Zumindest von dem 59-Jährigen wird aber am Krönungswochenende keine Gefahr ausgehen. Der Mann wurde in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen. Einen terroristischen Hintergrund hatte die Polizei schon vorher ausgeschlossen. 

ribbon Zusammenfassung
  • Jener bewaffnete Mann, der wenige Tage vor der Krönung für eine Sprengung beim Palast sorgte, wurde in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen.
  • Der 59-Jährige hatte ein Messer und Patronen dabei, die er über die Palastmauer warf. Sein Rucksack wurde aus Sicherheitsgründen gesprengt.

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