Nach Schuss auf Arbeiter Anklage wegen Mordversuchs
Bei dem 53-Jährigen handelt es sich um den Hausbesitzer, der mit dem späteren Opfer und sieben weiteren auf seinem Grundstück tätigen Arbeitern in Streit geraten war. Laut "Heute"-Bericht vom Freitag sollen die Rumänen am Dach und am Carport Reparaturarbeiten vorgenommen und dafür mehr als 14.000 Euro verlangt haben. Wenige später kamen die Männer erneut und wollten für nicht verlangte Arbeiten erneut Geld. Ein Betrugsvorwurf stand im Raum. Einen Gewerbeschein konnte jedenfalls keiner der Männer vorweisen.
Der Mann, der zum Tatzeitpunkt 1,4 Promille Alkohol im Blut hatte, schoss zunächst auf einen der Arbeiter und dann auch auf deren Fahrzeug, ein Projektil beschädigte die Heckscheibe des Pkw. Die Schüsse des 53-Jährigen lösten jedenfalls einen Großeinsatz der Polizei aus. Sondereinsatzkräfte umstellten das Haus des Österreichers, kurze Zeit später ergab sich dieser und zeigte sich bei seiner Festnahme bezüglich der Schussabgaben geständig.
Zusammenfassung
- Gegen einen 53-jährigen Hausbesitzer aus Wien-Floridsdorf wurde nach einem Schuss auf einen Arbeiter im November 2025 Anklage wegen versuchten Mordes erhoben.
- Der Mann hatte zum Tatzeitpunkt 1,4 Promille Alkohol im Blut und feuerte auf einen der sieben Arbeiter sowie auf deren Auto, wobei die Heckscheibe beschädigt wurde.
- Die Schüsse lösten einen Großeinsatz der Polizei aus, der Hausbesitzer ergab sich und zeigte sich bei seiner Festnahme geständig.
