Muriel Baumeister: "Mein Leben lang schon getrunken"
"Ich habe halt das gemacht, was jeder Alkoholiker macht. Ich habe versucht, eine Möglichkeit zu finden, kontrolliert zu trinken", sagte Baumeister. "Und erst wenn du das begriffen hast, dass das nicht geht, dann bist du auf dem Weg der Besserung." Die Österreicherin lieferte sich dem Interview zufolge schließlich selbst in eine Psychiatrie ein. "Das war mein dritter Versuch. Und das war dann der, der geklappt hat."
In den 90er Jahren war die Salzburgerin ein Star, eine Liga mit Katja Riemann, sie gewann den Nachwuchspreis der Goldenen Kamera. Sie spielte in vielen Filmen und Serien mit, drehte mit Götz George. Ihr Markenzeichen: die großen Augen.
2016 hatte sie beim Parken einen Autounfall mit 1,45 Promille im Blut. Die kleine Tochter saß mit im Wagen. Es gab einen Prozess und eine Geldstrafe. Über den "Suff-Crash", den "Absturz eines TV-Lieblings" und den "tiefen Fall der Muriel Baumeister" schrieb die Boulevardpresse danach. In ihrem Buch "Hinfallen ist keine Schande, nur Liegenbleiben" (2019) thematisierte sie diese Zeit.
Zusammenfassung
- Schauspielerin Muriel Baumeister, 54, sprach in einem Interview offen über ihre jahrzehntelange Alkoholsucht und betonte, dass sie zwei Jahre gebraucht habe, um das Problem anzugehen.
- Nachdem sie vergeblich versucht hatte, kontrolliert zu trinken, brachte sie sich schließlich selbst zum dritten Mal in eine Psychiatrie ein – dieses Mal mit nachhaltigem Erfolg.
- 2016 verursachte Baumeister mit 1,45 Promille einen Autounfall mit ihrer kleinen Tochter im Auto, was zu einem Gerichtsprozess, einer Geldstrafe und breiter Berichterstattung in der Boulevardpresse führte.
