Mordprozess nach Messerstecherei bei Sommerfest in Kärnten
Der Vorfall habe sich während des Sommerfestes einer Perchtengruppe ereignet. Laut Anklageschrift habe der Mann nach einer glimpflich ausgegangenen Rangelei einen Amoklauf angekündigt und Schießbewegungen auf verschiedene Personen gezeigt. 20 Minuten später sei er mit einem Steakmesser zurückgekehrt und habe "ohne Vorwarnung mehrfach" auf den Kopf des Gleichaltrigen eingestochen, "solange bis die Klinge vom Steakmesser abbricht". Das Opfer habe den Angriff "nur durch glückliche Umstände" überlebt.
Zu Beginn der Verhandlung bekannte sich der Angeklagte nicht schuldig im Sinne der Anklage. Er bedauere die Tat und habe keine Tötungsabsicht gehabt. Er gestand jedoch, eine Straftat in vollberauschtem Zustand begangen zu haben.
Zusammenfassung
- Ein 22-jähriger Mann steht in Klagenfurt wegen versuchten Mordes vor Gericht, nachdem er am 6. Juli im Bezirk Spittal an der Drau mehrfach mit einem Steakmesser auf den Kopf eines Gleichaltrigen eingestochen haben soll.
- Der Vorfall ereignete sich während eines Sommerfestes einer Perchtengruppe, wobei der Angeklagte laut Anklage nach einer Rangelei einen Amoklauf ankündigte, etwa 20 Minuten später mit einem Messer zurückkehrte und zustach, bis die Klinge abbrach.
- Das Opfer überlebte den Angriff laut Anklageschrift nur durch glückliche Umstände, während der Angeklagte sich nicht schuldig bekannte und angab, im vollberauschten Zustand ohne Tötungsabsicht gehandelt zu haben.
