Erdrutsch nach Unwettern in IndonesienAFP

Mindestens 15 Tote nach Unwetter auf indonesischen Inseln

06. März 2023 · Lesedauer 2 min

Bei heftigen Regenfällen und Erdrutschen in Indonesien sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen und Dutzende weitere verschüttet worden.

Die Unglücke ereigneten sich auf der entlegenen Riau-Inselgruppe, wie der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Abdul Muhari, am Montag sagte. Er sprach von bisher 15 Todesopfern und 50 Vermissten.

Von der Katastrophenschutzbehörde verbreitete Bilder zeigten von Schlammmassen verschüttete Häuser an einer Klippe auf der Insel Serasan. Auch abgerissene Teile von Blechdächern und umgestürzte Bäume waren zu sehen. Noch am Montag brach ein 60-köpfiges Such- und Rettungsteam in das Katastrophengebiet auf, wie Behördensprecher Muhari erklärte.

Katastrophengebiet schwer erreichbar

Das Katastrophengebiet sei für die Rettungskräfte aber schwer zu erreichen. "Normalerweise dauert es fünf Stunden mit dem Schnellboot", sagte er im Sender Kompas TV. Am Dienstag werde ein Hubschrauber in das Katastrophengebiet geschickt, um die Hilfseinsätze zu beschleunigen.

Kommunikation unterbrochen

Der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde der Riau-Inseln teilte mit, die Kommunikationsverbindungen in die betroffenen Gebiete seien unterbrochen. Außerdem herrschten starker Wind und hoher Wellengang und es sei schwer vorherzusagen, wie sich das Wetter entwickeln werde.

In der Regenzeit gibt es in Indonesien immer wieder Erdrutsche. Mancherorts ist das Risiko durch die Abholzung von Wäldern erhöht. Experten zufolge werden Unwetter in Indonesien durch den Klimawandel voraussichtlich schlimmer.

Quelle: Agenturen / Redaktion / sto