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Mindestens 14 Tote bei Feuer in Pakistan

Heute, 10:30 · Lesedauer 1 min

Bei einem verheerenden Brand in Pakistan sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere Personen werden vermisst, wie Behördenvertreter erklärten. Das Feuer in dem Einkaufszentrum war am Sonntag in der Hafenmetropole Karachi ausgebrochen. Bilder zeigen einen zerstörten und ausgebrannten Gebäudekomplex. Bei dem Großbrand wurden 38 Menschen verletzt, wie eine Sprecherin der Provinzregierung sagte.

Die Sorge ist groß, dass die Zahl der Toten weiter steigen könnte. Mehr als 24 Stunden kämpften Feuerwehrleute gegen die Flammen. Der Gouverneur der Provinz Sindh sprach von mehr als 70 Vermissten.

Das Einkaufszentrum war Behördenangaben zufolge für 400 Geschäfte ausgelegt. Tatsächlich sollen dort jedoch gut dreimal so viele Geschäfte untergebracht gewesen sein. Nur zwei Notausgänge seien funktionsfähig gewesen. In der Vergangenheit kam es in dem südasiatischen Land häufig zu verheerenden Feuerkatastrophen, die Diskussionen über Brandschutz auslösten. Die Feuerwehren sind oft unterbesetzt und schlecht ausgerüstet – und damit kaum in der Lage, auf größere Notfälle zu reagieren.

Zusammenfassung
  • Mindestens 14 Menschen sind bei einem Großbrand in einem Einkaufszentrum in Karachi ums Leben gekommen, während mehr als 70 Personen weiterhin vermisst werden.
  • Das Feuer zerstörte den Gebäudekomplex vollständig und führte zu 38 Verletzten, wobei Feuerwehrleute über 24 Stunden lang gegen die Flammen kämpften.
  • Das Einkaufszentrum war für 400 Geschäfte ausgelegt, beherbergte aber etwa 1.200 Läden, und es waren nur zwei Notausgänge funktionsfähig.