Mehrere Verletzte bei Kollision von Zug mit Kran in Spanien
Ein Renfe-Sprecher betonte, dass der Kran auf der Strecke nicht zu seinem Unternehmen gehöre. Die Kollision habe nicht zu einer Entgleisung des Pendlerzugs geführt. Nach Angaben von Rettungskräften ereignete sich der Unfall in der Ortschaft Alumbres.
Nahe Adamuz in der südspanischen Region Andalusien war am Sonntag ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. Dabei starben nach Behördenangaben vom Mittwoch 43 Menschen, Dutzende Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Das Unglück ereignete sich auf gerader Strecke, die Ursache wird untersucht.
Am Dienstagabend rammte ein Nahverkehrszug in der Nähe von Barcelona die auf den Gleisen liegenden Trümmer einer eingestürzten Mauer. Durch das Unglück wurden ein Mitarbeiter des katalanischen Nahverkehrsbahnunternehmens Rodalies de Catalunya getötet und 37 Insassen verletzt.
Die spanische Zugführergewerkschaft kündigte nach den beiden tödlichen Zugsunglücken einen dreitägigen Streik ab dem 9. Februar an. Damit wollen die Lokführer ihrer Forderung nach mehr Sicherheit auf den Schienen Nachdruck verleihen.
Zusammenfassung
- Bei einer Kollision eines Pendlerzugs mit einem Kran nahe Cartagena wurden mehrere Menschen leicht verletzt und der Bahnverkehr zwischen Cartagena und Los Nietos unterbrochen.
- Am Sonntag starben bei einem schweren Zugunglück nahe Adamuz 43 Menschen, Dutzende wurden verletzt, als zwei Züge entgleisten und zusammenstießen.
- Nach zwei tödlichen Unfällen kündigte die spanische Zugführergewerkschaft einen dreitägigen Streik ab dem 9. Februar an, um mehr Sicherheit auf den Schienen zu fordern.
