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Mehrere Tote durch Zyklon in Madagaskar

02. Feb. 2026 · Lesedauer 1 min

Durch einen Zyklon sind in Madagaskar mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 20.000 Menschen mussten wegen heftiger Regenfälle und starker Sturmböen ihre Häuser und Wohnungen verlassen, wie die Katastrophenschutzbehörde des Inselstaats vor der Südostküste Afrikas am Montag mitteilte.

Der tropische Wirbelsturm "Fytia" war am Wochenende mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Stundenkilometern und damit in Zyklon-Stärke über Madagaskar hinweggezogen. Einer der insgesamt sieben Todesfälle wurde nach Behördenangaben in der Hauptstadt Antananarivo verzeichnet. Ein weiterer Mensch, der von einem reißenden Fluss mitgerissen wurde, wurde demnach noch vermisst.

"Fytia" war nach Angaben des Wetterdienstes schon der fünfte tropische Wirbelsturm, der Madagaskar seit September getroffen hat. Die Zyklonsaison in der Region endet üblicherweise im März oder April. Madagaskar wird immer wieder von extremen Wetterereignissen wie Stürmen oder Dürren heimgesucht, die sich nach Einschätzung von Experten durch den Klimawandel noch verschlimmern werden.

Zusammenfassung
  • Mindestens sieben Menschen sind in Madagaskar durch den tropischen Wirbelsturm 'Fytia' ums Leben gekommen, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 km/h über die Insel zog.
  • Mehr als 20.000 Menschen mussten wegen heftiger Regenfälle und starker Sturmböen ihre Häuser verlassen, ein Mensch gilt weiterhin als vermisst.
  • Der Zyklon war bereits der fünfte tropische Wirbelsturm seit September, und Experten warnen, dass extreme Wetterereignisse durch den Klimawandel zunehmen könnten.