puls24 Logo

Mehrere Lawinenabgänge: Zwei Tote in Norditalien

Heute, 17:19 · Lesedauer 1 min

Bei mehreren Lawinenabgängen in Norditalien sind zwei Menschen ums Leben gekommen. In dem Ski- und Wandergebiet Meran 2000 in Südtirol löste sich eine Lawine und erfasste einen Mann, der von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden konnte, wie die italienische Bergwacht bestätigte. Im Einsatz war ein Großaufgebot an Rettungskräften. Einen weiteren Toten gab es im Aostatal.

In dem Gebiet an der Grenze zur Schweiz bargen Einsatzkräfte der Bergwacht in einer Höhe von 3.000 Metern in der Nähe des Val d'Ayas den leblosen Körper eines verschütteten Skitourengehers. Angehörige schlugen wegen der ausbleibenden Rückkehr Alarm, hieß es von der Bergwacht. Die Nationalitäten der Toten waren zunächst nicht bekannt.

Starke Schneefälle und Regen in den vergangenen Tagen haben in den Wintersportregionen der Alpen zu einer brisanten Lawinenlage geführt. In Österreich, Frankreich, der Schweiz sowie in Norditalien meldeten die Behörden immer wieder Tote durch schwere Lawinenabgänge. Allein in Österreich kamen seit Freitag sieben Wintersportler unter Schneemassen ums Leben.

Zusammenfassung
  • Bei mehreren Lawinenabgängen in Norditalien sind zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Mann im Ski- und Wandergebiet Meran 2000 in Südtirol.
  • Im Aostatal wurde ein Skitourengeher in 3.000 Metern Höhe bei Val d'Ayas tot geborgen, nachdem Angehörige Alarm geschlagen hatten.
  • In den Alpen herrscht nach starken Schneefällen und Regen eine angespannte Lawinenlage, allein in Österreich starben seit Freitag sieben Wintersportler unter Schneemassen.