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Maskenpflicht in Wiener Öffis wird immer weniger beachtet

01. Juni 2022 · Lesedauer 2 min

In den öffentlichen Verkehrsmitteln des Landes muss seit heute, Mittwoch, keine FFP2-Maske mehr getragen werden - mit Ausnahme von Wien.

Hier ist die Verwendung weiter verpflichtend. Allerdings: Schon in den vergangenen Wochen ist die Disziplin der Fahrgäste zurückgegangen. Die Corona-Vorschrift wird immer weniger beachtet.

Mehr "Maskensünder" 

Wie ein Sprecher der Wiener Linien der APA mitteilte, ist die Anzahl der "Maskensünder" zuletzt um rund ein Drittel gestiegen. Mehr als 4.000 Menschen werden im Durchschnitt pro Woche in U-Bahn, Bus oder Straßenbahn angesprochen, weil sie auf das vorgeschriebene Utensil verzichten oder dieses schlampig tragen. Wer sich weigert, eine Maske zu benutzen, wir aus dem Fahrzeug verwiesen oder muss Strafe zahlen.

Neue Regeln

Ob der heutige Tag - an dem die Pflicht nur mehr in Wien gilt - eine Veränderung beim Verhalten der Öffi-Nutzer gebracht hat, kann laut den Verkehrsbetrieben noch nicht beurteilt werden. Insgesamt sind 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Service- und Sicherheitsdienstes im Einsatz, um die Befolgung der Maßnahmen zu kontrollieren.

Definitiv geändert hat sich die Situation im Rest des Landes. Dort ist die Tragepflicht mit dem heutigen Tag Geschichte. Aufmerksam müssen somit jene Menschen sein, die mit Zug oder S-Bahn vom Umland in die Stadt fahren. Die ÖBB weisen mit Durchsagen sowie Anzeigen auf dem Bahnsteig darauf hin, dass in Wien eine Maske verwendet werden muss, wie eine Sprecherin am Mittwoch erläuterte.

Die neue Grenze 

So manche Fahrgäste dürften diese aber ohnehin auch freiwillig verwenden. Zu beobachten war am Mittwoch, dass einige Zugpassagiere schon vor der Einfahrt nach Wien, also noch in Niederösterreich, ihre Maske trugen. Andere wiederum ließen sich hingegen auch vom Überfahren der Stadtgrenze nicht dazu bewegen, zur Maske zu greifen.

Quelle: Agenturen / Redaktion