APA/APA/THEMENBILD/HARALD SCHNEIDER

Mann nach Rauferei in Wien festgenommen

31. Jan. 2026 · Lesedauer 2 min

Nach einer Rauferei bei der U-Bahnstation Josefstädter Straße im in Wien-Ottakring ist ein 27-Jähriger festgenommen worden. Der Mann war zuvor von zufällig anwesenden Polizisten aus der Steiermark dabei beobachtet worden, wie er auf einen bereits am Boden liegenden 39-Jährigen mit einer Schere einschlug. Die Beamten eilten dem 39-Jährigen daraufhin zur Hilfe und verständigten die Wiener Exekutive, berichtete die Landespolizeidirektion am Samstag.

Das Opfer erlitt Verletzungen im Bereich des Gesichtes sowie eine kleine Stich- bzw. Schnittverletzung im Bereich des Hinterkopfes, die durch die Schere verursacht worden sein dürfte. Diese wurde in der Nähe des Tatorts sichergestellt.

Im Verlauf der Amtshandlung stellte sich heraus, dass der 27-Jährige auch im Zusammenhang mit dem Raub eines Mobiltelefons verdächtigt wird. Das Opfer, ein 50-Jähriger, der sich noch vor Ort befand, gab gegenüber den Beamten an, vom 27-jährigen Somalier ins Gesicht geschlagen worden zu sein. In der Folge soll ein unbekannter Mann dem Opfer das Mobiltelefon geraubt haben und anschließend geflüchtet sein. Der 50-Jährige erlitt zudem Verletzungen im Bereich des Gesichtes. Da er im Zuge der Amtshandlung über zunehmend stärkere Schmerzen klagte, wurde er von der Berufsrettung Wien in ein Krankenhaus gebracht. Der Verdächtige befindet sich in Gewahrsam.

Zusammenfassung
  • Ein 27-jähriger Mann wurde bei der U-Bahnstation Josefstädter Straße in Wien-Ottakring festgenommen, nachdem er von Polizisten aus der Steiermark beobachtet wurde, wie er mit einer Schere auf einen 39-Jährigen einschlug.
  • Das 39-jährige Opfer erlitt Gesichtsverletzungen sowie eine Stich- bzw. Schnittverletzung am Hinterkopf, die durch die Schere verursacht worden sein dürfte, während die Tatwaffe in Tatortnähe sichergestellt wurde.