Lkw verlor bei Unfall auf A14 rund 500 Liter Diesel
Der Unfall ereignete sich kurz nach 20.00 Uhr, während ein 60-jähriger Pkw-Lenker den Sattelzug überholen wollte. Als sich das Auto etwa auf Höhe des Aufliegers befand, scherte dieser seitlich aus. Die beiden Fahrzeuge touchierten einander seitlich. Anschließend prallte der Sattelzug in einer Pannenbucht gegen die Außenleitschiene, die Zugmaschine wurde auf die Leitschiene gehoben und rund 15 Meter darauf entlang geschoben. Dabei wurde der Treibstofftank beschädigt, rund 500 Liter Diesel traten aus. Am Sattelzug entstand laut Polizeiangaben Totalschaden. Der Pkw wurde zwar demoliert, blieb aber fahrbereit.
Die Feuerwehr und die Asfinag waren in der Folge mit zahlreichen Kräften mit Aufräumarbeiten beschäftigt, die bis 1.00 Uhr früh andauerten. Bis 23.30 Uhr war die A14 im Unfallbereich gesperrt, an der Straßeneinrichtung entstand erheblicher Sachschaden, hieß es. So wurden durch den Unfall rund 20 Meter der Außenleitschiene beschädigt, ebenso zehn Meter der Lärmschutzwand.
Zusammenfassung
- Bei einem Unfall auf der A14 bei Bludenz verlor ein Lkw am Donnerstagabend rund 500 Liter Diesel, nachdem der 37-jährige Fahrer bei winterlichen Straßenbedingungen ins Schleudern geraten war.
- Die A14 war in Fahrtrichtung Deutschland für dreieinhalb Stunden gesperrt, während Feuerwehr und Asfinag mit umfangreichen Aufräumarbeiten bis 1.00 Uhr früh beschäftigt waren.
- Am Sattelzug entstand Totalschaden, beide Fahrer blieben unverletzt, und an der Straßeneinrichtung wurden rund 20 Meter der Außenleitschiene sowie zehn Meter der Lärmschutzwand beschädigt.
