Lawine in Südtirol: Zwei Tote, mehrere Verletzte
Mehrere Skitouren-Gruppen waren unterwegs. Insgesamt sollen 25 Personen beteiligt gewesen sein, zehn Personen wurden von der Lawine erfasst. Im Einsatz standen drei Notarzthubschrauber. Auch der österreichische Rettungshubschrauber Christophorus half bei der Bergung und brachte einen Schwerverletzten ins Krankenhaus nach Innsbruck. Über die Herkunft der Opfer gab es vorerst keine Angaben.
2026 wird als tragisches Jahr für die italienischen Alpen in Erinnerung bleiben. Seit Anfang 2026 sind 34 Menschen ums Leben gekommen, das ist ein Negativ-Rekord in Europa. Instabile Schneeschichten und unberechenbare Wetterbedingungen führten in den norditalienischen Regionen Trentino, Lombardei, Aostatal und Piemont zuletzt wiederholt zu mehreren Rettungseinsätzen.
Zusammenfassung
- Bei einem Lawinenunglück am Samstag im Südtiroler Ridnaun kamen zwei Menschen ums Leben und fünf weitere wurden verletzt, davon drei schwer.
- Die Lawine erfasste zehn von insgesamt 25 Skitourengehern an der Rudererspitze auf etwa 2.445 Metern, wobei mehrere Personen verschüttet wurden.
- Seit Jahresbeginn 2026 sind in den italienischen Alpen bereits 34 Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen, was einen Negativ-Rekord in Europa darstellt.
