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Kritik an Grazer wegen Surf-Aktion bei Unwetter in Italien

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Ein Grazer Surfer hat sich in Italien viel Kritik zugezogen, weil er vergangene Woche während schwerer Unwetter in der norditalienischen Region Venetien auf den Wellen des stark angeschwollenen Flusses Brenta surfte. Das Video des 31-Jährigen von der Aktion in der Stadt Bassano del Grappa war in Italien viral gegangen. Im Interview mit lokalen Medien berichtete der Mann, dass er auf der Heimfahrt nach einem längeren Aufenthalt in Marokko war, als er den Fluss gesehen habe.

Trotz der schlechten Wetterbedingungen habe er sich mit seinem Brett in die Fluten gestürzt. Der Surfer blieb unverletzt, obwohl er an einer Stelle das Gleichgewicht verlor und ins Wasser fiel. Er schaffte es aber trotz der Strömung, das Ufer zu erreichen. Seine Aktion veröffentlichte der Grazer via Instagram, bevor er Italien in Richtung Steiermark verließ.

Der "Stunt" des Grazers, der mit seinem Hund in Italien unterwegs gewesen war, löste heftige Kritik der Bürgermeisterin von Bassano del Grappa, Elena Pavan, aus. "Ich bezweifle nicht, dass der junge Mann ein erfahrener Sportler ist und mit der Situation umgehen kann, aber seine Initiative war angesichts des Pegels des Brenta-Flusses zu diesem Zeitpunkt zumindest leichtsinnig. Er hat nicht nur sich selbst in Gefahr gebracht, sondern auch diejenigen, die ihm hätten zu Hilfe kommen müssen, wenn etwas schief gegangen wäre", sagte Pavan. Auch im Internet warfen ihm viele User Leichtsinnigkeit vor.

ribbon Zusammenfassung
  • Ein 31-jähriger Grazer wurde kritisiert, nachdem er während eines Unwetters auf dem Fluss Brenta in der italienischen Stadt Bassano del Grappa surfte.
  • Das Video seiner Aktion verbreitete sich viral, und die Bürgermeisterin Elena Pavan nannte sein Verhalten angesichts des hohen Wasserstands leichtsinnig.
  • Trotz eines Sturzes blieb der Surfer unverletzt und konnte das Ufer erreichen; danach kehrte er nach Steiermark zurück.