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Skiunfälle in Tirol mit drei Schwerverletzten

27. Dez. 2025 · Lesedauer 2 min

Drei Skiunfälle haben am Freitag in Tirol zu ebenso vielen Schwerverletzten geführt. In Finkenberg im Zillertal (Bezirk Schwaz) verlor ein sechsjähriger Bub bei der Abfahrt die Kontrolle, durchschlug ein Fangnetz und kollidierte schließlich mit dem Gebäude der Talstation. In Schwendau, ebenfalls im Zillertal, stieß eine 48-jährige Schwedin mit einem 21-jährigen Briten zusammen. Und in Kirchberg (Bezirk Kitzbühel) prallte ein 19-jähriger Niederländer gegen ein Schneedepot.

Alle drei Verletzten wurden mit Notarzthubschraubern in die Innsbrucker Klinik geflogen, berichtete die Polizei. Der sechsjährige Bub war am Vormittag im Skigebiet Finkenberger Almbahnen entlang der sogenannten Hasenmuldenabfahrt talwärts unterwegs gewesen. Oberhalb der Talstation des Hasenmuldenlifts kam es schließlich zu dem folgenschweren Unfall. Liftangestellte und Angehörige leisteten bis zum Eintreffen der Pistenrettung Erste Hilfe.

Die Schwedin wiederum fuhr wenig später im Skigebiet Horberg talwärts. Zur selben Zeit war der 21-jährige Brite auf der roten Knorrenabfahrt unterwegs. Im Kreuzungsbereich Knorren/Mittertrett Talstation kam es letztlich zur Kollision zwischen den beiden Wintersportlern. Beide kamen verletzt zu liegen, wobei die 48-Jährige sich schwerste Verletzungen im Gesicht zuzog.

Der Unfall in Kirchberg ereignete sich indes am späten Nachmittag. Der 19-Jährige war Teil einer achtköpfigen Gruppe, die im Skigebiet "Kitzski" auf einer blau markierten Piste unterwegs war. Im unteren Teil der Piste trennte sich der Niederländer zusammen mit zwei anderen Skifahrern von der Gruppe, um die Talabfahrt über die gesperrte und unpräparierte schwarz markierte Piste "Goldener Schuss" abzukürzen, teilte die Exekutive mit.

Der junge Mann fuhr die Piste in Schussfahrt talwärts und kollidierte am Ende des Steilstückes, beim Übergang zur regulären Talabfahrt, aus bisher unbekannter Ursache mit einem außerhalb der Piste gelagerten Schneedepot. Der 19-Jährige erlitt durch den Anprall auf den gefrorenen Schnee schwere Kopf- und Oberkörperverletzungen.

Zusammenfassung
  • Drei schwere Skiunfälle am Freitag in Tirol forderten einen sechsjährigen Buben, eine 48-jährige Schwedin und einen 19-jährigen Niederländer als Schwerverletzte.
  • Alle drei Betroffenen wurden nach den Unfällen in Finkenberg, Schwendau und Kirchberg per Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen.
  • Der Unfall in Kirchberg ereignete sich auf einer gesperrten schwarzen Piste, wo der Niederländer mit einem Schneedepot kollidierte und schwere Kopf- und Oberkörperverletzungen erlitt.