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Katastrophenzustand nach Unwettern in Südafrika

Heute, 14:22 · Lesedauer 1 min

Nach schweren und tagelang anhaltenden Regenfällen sind Teile des südlichen Afrikas von Überschwemmungen und Zerstörungen betroffen. In Südafrika sprachen die Behörden der Provinz Limpopo von einem Katastrophenzustand. Während im Nachbarland Simbabwe seit Jahresbeginn rund 70 Menschen in den Fluten ums Leben kamen und mehr als tausend Familien nach der Zerstörung ihrer Häuser obdachlos sind, gab es in Südafrika nach Angaben eines Sprechers des Zivilschutzes bisher 19 Tote.

Mehrere Orte sind nach Angaben der Behörden von der Außenwelt abgeschnitten. Der bekannte Krüger-Nationalpark in Südafrika ist seit diesem Donnerstag vorläufig für Tagesbesucher geschlossen. Eine Sprecherin der Nationalparkbehörde SANParks sprach von einer vorsorglichen Maßnahme angesichts der Wetterprognosen. Meteorologen rechnen bis zum Wochenende mit weiteren schweren Regenfällen. Wegen der Überflutung des Flusses Letaba wurde eines der Camps des Parks bereits evakuiert. Dabei wurden, wie auf sozialen Medien zu sehen war, auch Hubschrauber eingesetzt, da Straßen teilweise unter Wasser standen.

Zusammenfassung
  • Nach tagelangen Regenfällen wurde in der südafrikanischen Provinz Limpopo der Katastrophenzustand ausgerufen, mehrere Orte sind laut Behörden von der Außenwelt abgeschnitten.
  • In Simbabwe kamen seit Jahresbeginn rund 70 Menschen in den Fluten ums Leben, mehr als 1.000 Familien wurden obdachlos, während es in Südafrika bisher 19 Tote gab.
  • Der Krüger-Nationalpark ist seit Donnerstag für Tagesbesucher geschlossen, ein Camp musste wegen Überflutung evakuiert werden und Hubschrauber kamen zum Einsatz.