Kampf gegen Waldbrände in Griechenland

05. Juli 2022 · Lesedauer 1 min

Hunderten Feuerwehrleuten und freiwilligen Helfern ist es in der Nacht auf Dienstag gelungen, drei große Waldbrände in Griechenland zum Teil unter Kontrolle zu bringen. "Die Gefahr bleibt jedoch groß", sagte ein Sprecher der Feuerwehr im Staatsfernsehen (ERT). Mit dem ersten Tageslicht wurden Löschflugzeuge und Hubschrauber im Kampf gegen die Brände eingesetzt, fügte er hinzu.

Am Vorabend waren mehrere Dörfer im Raum der kleinen Hafenstadt Itea evakuiert worden. In der Region der Kleinstadt Amfissa erfassten und zerstörten die Flammen zahlreiche Olivenbäume. Auf der Halbinsel Peloponnes musste ein Hotel nahe Kranidi evakuiert werden, berichtete der staatliche Rundfunk weiter.

Die Brände seien nach Angaben der Meteorologen wegen der lang anhaltenden Dürre und der hohen Temperaturen ausgebrochen und wurden durch starke Winde angefacht. In Südeuropa haben die Wahrscheinlichkeit von Bränden und die verbrannten Flächen wegen des Klimawandels zugenommen.

Einige Bürgermeister der betroffenen Regionen sagten Reportern, Brandstifter und Bodenspekulanten seien am Werk gewesen. Es seien umfangreiche Ermittlungen eingeleitet worden, berichtete das Staatsfernsehen.

Quelle: Agenturen