APA - Austria Presse Agentur

Kärntner fuhr im Rausch mit Auto auf Gleisen und "parkte"

19. Juni 2021 · Lesedauer 2 min

Eine Alko-Heimfahrt ist in der Nacht auf Samstag in Kärnten für einen 66-Jährigen relativ glimpflich ausgegangen: Der Mann war in Tauchendorf in Glanegg (Bezirk Feldkirchen) von der Straße abgekommen und bei einer Bahn-Haltestelle auf die Gleise geraten. Dort setzte er seine Fahrt noch mehr als einen Kilometer fort, ehe sein Pkw wegen der Schäden den Geist aufgab. Erst Stunden später entdeckte ein Radfahrer den Mann hinter dem Steuer sitzend auf den Gleisen, so die Polizei.

Der Mann aus dem Bezirk Feldkirchen war Freitagabend bei einer Bekannten zu Besuch und trank dort offenbar reichlich Alkohol. Gegen Mitternacht setzte er sich dann hinter das Steuer seines Wagens und wollte nach Hause fahren. Dabei geriet er am Bahnsteig "Tauchendorf-Haidensee" über die 50 Zentimeter hohe Kante auf die Gleise der ÖBB-Strecke. Diesen folgte er dann in Richtung St. Veit, bis er nach knapp 1,2 Kilometer stecken blieb.

Gegen 6.00 Uhr entdeckte der Radfahrer das Fahrzeug samt Lenker und rief die Polizei. Als die Streife eintraf, wollte der 66-Jährige dann sogar noch davonfahren, aber das gelang ihm nicht. Ein Test zeigte eine mittelschwere Alkoholisierung des Mannes. Wie er tatsächlich auf die Gleise geraten war, konnte er nicht mehr genau sagen. Ihm wurde der Führerschein abgenommen. Die Bahnstrecke war für rund zwei Stunden gesperrt. Ein Abschleppunternehmen barg das Fahrzeug von den Gleisen.

Quelle: Agenturen