ProSieben Joko und Klaas

Fan-Ärger: ProSieben beendete Joko-und-Klaas Sabotage-Aktion vorzeitig

10. Nov. 2022 · Lesedauer 2 min

Joko und Klaas zeigten bei ProSieben diesmal zur besten Sendezeit ihre anarchistische Seite. Am Mittwochabend zogen sie ihrem Arbeitgeber buchstäblich den Stecker. Nach anfänglichem Bildausfall wurde eine Uralt-Aufnahme des Duos eingespielt. Die Fans schauten trotzdem in rauen Mengen zu - und reagierten verärgert, als ProSieben die Aktion zu früh beendete.

In einer live übertragenen Sabotage des Duos in einem Übertragungsraum des Senders zupften die beiden Entertainer an verschiedenen Steckern der sehr komplexen elektronischen Anlage herum.

Erst Bildausfall, dann #Notfallband

Schließlich gab ihnen ein zur Sicherheit unkenntlich gemachter Techniker auf Nachfrage den Tipp, sich an bestimmten Kabeln zu schaffen zu machen. Daraufhin wurde der Bildschirm für wenige Augenblicke schwarz. Es folgte der Hinweis auf eine technische Störung. Eine Automatik in der ProSieben-Sendertechnik spielte daraufhin ein sogenanntes Notfallband aus, in diesem Fall ein Lied, das Joko und Klaas als zeitlosen Ersatz eingesungen hatten. 

Überraschend viele Joko-und-Klaas-Fans waren vom anarchistischen Stunt fasziniert und blieben dran.

Fans fordern zwei Bonus-Minuten für Joko und Klaas

Nachher war der Ärger bei einigen Zuschauern groß. Sie hatten mitgestoppt und ProSieben hatte zwei Minuten zu früh vom Joko-und-Klaas-Ersatzprogramm wieder zurück zum regulären Sendeablauf geschaltet. "Reicht dann auch", twitterte der Sender zum vorzeitigen Abbruch. Einige Zuschauer fordern nun, dass das Duo beim nächsten Mal, wenn sie 15 Minuten Sendezeit erspielen, zwei mehr bekommen.

Am Dienstag traten Joko und Klaas gegen 100 ProSieben-Mitarbeiter an und gewannen. So erspielten sie sich die 15 Minuten Sendezeit vom Mittwoch. In der Woche davor verloren die beiden und wurden zur Strafe in luftiger Höhe auf eine Plakatwand geklebt.

Beim ihrem vorherigen Sieg schenkten die beiden ihre persönlichen Instagram-Accounts "für immer" zwei iranischen Aktivistinnen - und damit auch ihre zusammen fast zwei Millionen Follower.

Marianne LamplQuelle: Agenturen / Redaktion / lam