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Jay-Z fühlte "unkontrollierbare Wut" nach Vorwürfen

Heute, 07:39 · Lesedauer 1 min

Eine inzwischen fallengelassene Klage wegen Vorwürfen sexueller Übergriffe hat bei US-Rapper Jay-Z nach eigenen Worten "unkontrollierbare Wut" ausgelöst. Das sagte der 56-Jährige dem Magazin GQ in einem seltenen Interview. "Diese ganze Sache hat mir ziemlich zugesetzt. Ich war wütend - so wütend wie schon lange nicht mehr, eine unkontrollierbare Wut. So etwas hängt man niemandem an", sagte Jay-Z in dem Interview. "Ich arbeite das noch immer auf."

Eine anonyme Klägerin hatte im Oktober 2024 behauptet, im Jahr 2000 als 13-Jährige auf einer Party unter Drogen gesetzt und von dem mittlerweile wegen Sexualstraftaten verurteilten US-Rapper Sean "Diddy" Combs vergewaltigt worden zu sein. Diese Klage war dann im Dezember neu eingereicht worden, auch mit Jay-Z als Beschuldigtem. Die Frau zog ihre Zivilklage später zurück. Ein Grund dafür wurde nicht genannt. Jay-Z, der bürgerlich Shawn Carter heißt und seit 2008 mit Sängerin Beyoncé verheiratet ist, hatte die Vorwürfe gegen sich damals als "erfunden und haarsträubend" bezeichnet.

Zusammenfassung
  • Jay-Z berichtete im GQ-Magazin, dass die inzwischen zurückgezogene Klage wegen sexueller Übergriffe bei ihm eine 'unkontrollierbare Wut' ausgelöst habe.
  • Die anonyme Klägerin hatte im Oktober 2024 behauptet, 2000 im Alter von 13 Jahren auf einer Party unter Drogen gesetzt und von Sean 'Diddy' Combs vergewaltigt worden zu sein, wobei Jay-Z später ebenfalls beschuldigt wurde.
  • Die Zivilklage gegen Jay-Z und Diddy wurde später zurückgezogen, ein Grund dafür wurde nicht genannt.