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Japan schickt unbemanntes Frachtraumschiff zur ISS

21. Mai 2020 · Lesedauer 2 min

Japan hat ein unbemanntes Frachtraumschiff auf den Weg zur Internationalen Weltraumstation (ISS) gebracht. Eine Trägerrakete vom Typ H-2B hob am Donnerstag vom Weltraumbahnhof Tanegashima in der südlichen Provinz Kagoshima ab. Der Transporter "Konotori 9" trat nach dem Start erfolgreich in den Orbit ein und soll plangemäß am 25. Mai an die ISS andocken, wie die Weltraumbehörde Jaxa mitteilte.

Japan hat ein unbemanntes Frachtraumschiff auf den Weg zur Internationalen Weltraumstation (ISS) gebracht. Eine Trägerrakete vom Typ H-2B hob am Donnerstag vom Weltraumbahnhof Tanegashima in der südlichen Provinz Kagoshima ab. Der Transporter "Konotori 9" trat nach dem Start erfolgreich in den Orbit ein und soll plangemäß am 25. Mai an die ISS andocken, wie die Weltraumbehörde Jaxa mitteilte.

Für den Konotori und die Trägerrakete dieses Typs war es die letzte Mission. Nach dem Andocken wird der Konotori 9 nach mehreren Wochen die Raumstation verlassen und beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen. Alle 2009 begonnenen neun Missionen des von Jaxa entwickelten Raumtransporters waren erfolgreich verlaufen.

An Bord des Frachters mit einer Ladekapazität von bis zu sechs Tonnen befinden sich Lebensmittel, Instrumente für Experimente und andere Versorgungsgüter für die Astronauten der ISS. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Mannschaft am Boden reduziert. Normalerweise werden die Raketenstarts auf der Insel Tanegashima von vielen Schaulustigen verfolgt, doch diesmal wurden die Aussichtsplattformen auf der Insel gesperrt. Vor dem nächtlichen Start am Donnerstag wurde die Rakete rund 15 Minuten lang blau angeleuchtet - als Ausdrucks des Dankes für den Einsatz all jener Menschen, die an vorderster Front gegen die Pandemie kämpfen.

Quelle: Agenturen