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Im Vorjahr 531.000 Jakobsweg-Pilgerdiplome ausgestellt

03. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Pilgern auf dem Jakobsweg boomt laut Kathpress: Laut dem Pilgerbüro in Santiago de Compostela sind im vergangenen Jahr 530.987 Ankünfte mit der Compostela-Urkunde belohnt worden. 46,6 Prozent der Pilgerinnen und Pilger führten religiöse Motive für ihre Wanderungen an. Für 33,8 Prozent gaben religiöse und andere Motive den Ausschlag. Für 19,6 Prozent spielte Religion keine Rolle, berichtete Kathpress am Samstag.

Für den Erhalt der Urkunde hatten sich 2025 die Voraussetzungen verändert. Bis dahin musste man mindestens die letzten 100 Kilometer bis Santiago wandern oder die letzten 200 Kilometer radeln. Laut der Erzdiözese Santiago gilt es nun, die finale Etappe bis Santiago und ansonsten beliebige Teilstücke auf den verschiedenen Achsen der Jakobswege zurückzulegen. "Diese vernünftige Änderung hat sich noch gar nicht herumgesprochen und noch weniger zu einer Entzerrung geführt", bilanzierte Heino von Groote, Vorsitzender des Freundeskreises der Jakobuspilger in Paderborn.

Auch 2025 fanden sich die Spanier wie üblich bei den Ankünften an der Spitze (228.527). Dahinter folgten Amerikaner (43.980), Italiener (26.680), Deutsche (24.356) und Portugiesen (22.821). Insgesamt waren knapp 35.000 mehr Frauen als Männer unterwegs.

Zusammenfassung
  • Im Jahr 2025 wurden laut Pilgerbüro in Santiago de Compostela 530.987 Ankünfte auf dem Jakobsweg mit der Compostela-Urkunde ausgezeichnet.
  • 46,6 Prozent der Pilger gaben religiöse Gründe für ihre Wanderung an, während 33,8 Prozent religiöse und andere Motive und 19,6 Prozent keine religiösen Motive nannten.
  • Spanier führten mit 228.527 Pilgern die Statistik an, gefolgt von Amerikanern (43.980), Italienern (26.680), Deutschen (24.356) und Portugiesen (22.821), wobei rund 35.000 mehr Frauen als Männer unterwegs waren.