APA/APA/dpa/Rolf Vennenbernd

Horst Lichter mag keine Gutscheine als Geschenk

Heute, 07:41 · Lesedauer 1 min

Der Moderator und TV-Koch Horst Lichter hält nichts von Gutscheinen als Weihnachtsgeschenk. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) sagte er: "Ich habe immer wieder mal Gutscheine geschenkt bekommen. Aber eingelöst habe ich in meinem ganzen Leben nicht einen davon. Nie." Er finde Gutscheine "voll für den Arsch".

Zu seiner Hochzeit hat Lichter nach eigenen Angaben einst einen Gutschein für vier Tage im Hotel geschenkt bekommen. "Dann sagt man sich zuerst: Das kann ich ja immer noch machen. Bis man sich irgendwann sagt: Das ist Urzeiten her, der Gutschein gilt doch gar nicht mehr."

Lichter kocht zu Weihnachten auch heute noch das, was seine Mutter früher immer gemacht hat. Als Vorspeise gibt es eine Hühner-Rindfleisch-Suppe, danach Kaninchenbraten in einer dunklen Bratensoße mit Gemüse, Bohnensalat, Kartoffeln und Knödel. Einen solchen Luxus habe man sich damals nur einmal im Jahr geleistet. "Wir waren eine arme Arbeiterfamilie", so Lichter.

Zusammenfassung
  • Der TV-Koch Horst Lichter hat nach eigenen Angaben in seinem ganzen Leben keinen einzigen Gutschein eingelöst und hält Gutscheine als Weihnachtsgeschenk für ungeeignet.
  • Zur Hochzeit bekam Lichter einen Gutschein für vier Tage im Hotel, den er nie einlöste, und kritisiert, dass solche Geschenke oft vergessen werden und verfallen.
  • Zu Weihnachten kocht er bis heute traditionelle Gerichte aus seiner Kindheit, darunter Hühner-Rindfleisch-Suppe und Kaninchenbraten, die sich seine Familie früher nur einmal im Jahr leisten konnte.