APA - Austria Presse Agentur

Hoher Andrang bei Skigebieten - großer Ansturm am Sonntag erwartet

09. Jan 2021 · Lesedauer 2 min

Am Samstag verzeichneten Skigebiete in mehreren Bundesländern wieder einen großen Ansturm. Parkplätze waren zeitweise komplett überfüllt.

Volle Parkplätze sind am Samstag einmal mehr am Semmering (Bezirk Neunkirchen) registriert worden. In Sachen Liftkarten waren für Freizeitsportler am "Zauberberg" für den Nachmittag und den Abend allerdings noch ein Restkontingent verfügbar, sagte Bürgermeister Hermann Doppelreiter (ÖVP) zur APA. Während sich das Semmering-Areal am Samstag also gut gefüllt präsentierte, wurde für (den morgigen) Sonntag noch etwas mehr Andrang erwartet. "Der Sonntag war der stärkste Tag in der Vergangenheit", hielt der Ortschef fest.

Komplett ausgelastet waren am Samstag in Niederösterreich u.a. die Annaberger Lifte sowie die Erlebnisarena St. Corona am Wechsel und die Gemeindealpe Mitterbach. Stark besucht war auch der Naturpark Hohe Wand. Dort waren am Nachmittag aufgrund des "großen Besucheraufkommens" die Parkplätze voll, wie auf der Website mitgeteilt wurde. Die Wartezeit auf Kfz-Abstellflächen betrug etwa eine Stunde.

Polizei sperrte Zufahrten am Kreischberg

Nachdem es am Samstagvormittag zu einem starken Gästezustrom am steirischen Kreischberg gekommen ist, hat die Polizei vorübergehend alle Zufahrten gesperrt. Die Besucher, die an der Talstation des Skilifts standen, wurden aufgefordert, die Abstände einzuhalten, hieß es in einer Aussendung des Landes. Zu Mittag befanden sich rund 2.250 Personen am Kreischberg, erlaubt sind gemäß Präventionskonzept 4.000.

Die Lifte in dem Skigebiet öffneten um 8.30 Uhr, gegen 9.00 Uhr entstand im Bereich der Talstation einer größerer Stau. Daraufhin sperrte die Polizei alle Zufahrten. Bis 11.00 Uhr konnte die Staubildung behoben werden. "Die Liftbetreiber sind hier enorm gefordert. Im Wesentlichen hat die Umsetzung der Sicherheitskonzepte in den steirischen Skigebieten bisher gut funktioniert. Wichtig ist, dass bei Vorfällen wie heute rasch reagiert wird. Außerdem müssen die richtigen Lehren gezogen werden, denn so etwas darf nicht wieder vor kommen", meinte Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP).

Quelle: Agenturen / Redaktion / hos