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Hohe Abfahrt-Promi-Dichte, Schwarzenegger kam verspätet

21. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Die traditionelle Hahnenkammabfahrt am Samstag hat, im Gegensatz zum eher lauen Promi-Lüfterl bei der ersten Abfahrt am Freitag, eine auffällig hohe Promi-Dichte zur Folge gehabt. Sehen ließ sich unter anderem Kitz-Society-Anführer Arnold Schwarzenegger, "Volks Rock'n'Roller" Andreas Gabalier, DJ Ötzi, Franz Klammer, Karl Schranz, Lindsey Vonn und, wie bereits am Freitag, einige hochrangige Politiker.

"Arnie" schritt dieses Mal, anders als im Jahr 2020, in dem es zuletzt den Kitz-Vollmodus gegeben hatte, nicht frühzeitig vom nahe des Zielgeländes gelegenen "Rasmushof" in Richtung Ehrentribüne, sondern verspätete sich rund fünf Minuten. Unter erheblichem Blitzlichtgewitter hatte er seinen Auftritt nahe dem Medienbereich, ehe er in Begleitung seiner Freundin Heather Milligan, Tochter Christina und des Models Barbara Meier sowie deren Gatten Klemens Hallmann doch noch seinen bis dahin vakanten Ehrenplatz einnahm. Als Outfit wählte der frühere Gouverneur von Kalifornien die beliebte trachtige Loden-Jacke inklusive Hut.

Auf der Ehrentribüne saßen bereits zahlreiche Politiker, die da beispielsweise wären: Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner oder auch, wie schon am Freitag, Tirols Landeshauptmann Anton Mattle sowie Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (alle ÖVP). Stimmung kam in diesem Promi-Politiker-Bereich erstmals wirklich auf, als der Sieger der ersten Abfahrt am Freitag, Vincent Kriechmayr, die Streif hinunter bretterte. Auch Gabalier, stehend und untenrum lediglich mit Lederhose bekleidet, gab sich begeistert.

Abseits dieses Bereichs saßen etwa DJ Ötzi, der österreichische Unternehmer und Investor Florian Gschwandtner oder der Immobilienunternehmer René Benko. Ersterer zeigte sich, mit seinem eigenen Liedgut bestens vertraut, beim Abspielen seiner Version von "Sweet Caroline" im Zielgelände mit sehr viel Sangs- und Körpereinsatz und überhaupt in bester Partylaune. Ein paar Meter entfernt blieb "Arnie" einstweilen eher stoisch. Dies änderte sich jedoch spätestens mit der Siegesfahrt von Aleksander Aamodt Kilde. Dann war auch der "Gouvernator" nicht mehr zu halten. Als der Norweger seine Siegesfahrt ins Ziel brachte, setzte die "Steirische Eiche" ihr weitum bekanntes, breitestes Steirerman-Lächeln auf und prostete mit einem Becher in Richtung Zielgelände, Kameras und des Norwegers.

Quelle: Agenturen