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Heidi Klum sieht ihre "Form von ADHS" als positiv an

Heute, 10:43 · Lesedauer 1 min

Nach ihrem Sohn Henry spricht jetzt auch Model Heidi Klum (52) öffentlich über eine ADHS-Störung. Sie habe eine "Form von ADHS", sagte sie der Zeitschrift "Glamour" und erklärte: "Ich sehe ADHS als etwas Positives, weil ich damit mehr Sachen gleichzeitig machen kann. Es ist meine Superpower." Sie sei wegen der Störung "sehr hyperaktiv", sagte Klum.

"Ich kann tausend unterschiedliche Sachen auf einmal machen. Ich mache viele Projekte gleichzeitig und lade mir immer noch mehr auf." Anfang März hatte auch Klums Sohn Henry in der ProSieben-Sendung "On & Off the Catwalk" darüber gesprochen, dass er als Kind "starkes ADHS" gehabt habe.

Nach Angaben des deutschen Gesundheitsministeriums beginnen Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) im Kindes- und Jugendalter, sie können aber auch bei Erwachsenen weiter bestehen. Zu den Symptomen gehören Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit und Impulsivität. Sie können demnach unterschiedlich stark ausgeprägt sein und müssen nicht immer alle gleichzeitig auftreten.

Allerdings ist nicht jedes unruhige oder unaufmerksame Kind gleich von ADHS betroffen. Ob wirklich eine krankhafte Störung vorliegt, können laut Ministerium nur erfahrene Ärztinnen und Ärzte oder Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten untersuchen und feststellen.

Zusammenfassung
  • Heidi Klum (52) spricht in einem Interview über ihre "Form von ADHS" und sieht darin eine Stärke, da sie dadurch viele Aufgaben gleichzeitig bewältigen kann.
  • Auch Klums Sohn Henry berichtete Anfang März in einer TV-Sendung, dass er als Kind "starkes ADHS" gehabt habe.
  • Laut deutschem Gesundheitsministerium beginnt ADHS meist im Kindes- und Jugendalter, kann aber auch im Erwachsenenalter bestehen bleiben; für eine Diagnose sind erfahrene Fachkräfte notwendig.