Großer Ansturm sorgt für lange Warteschlagen bei Massentests in Wien

04. Dez 2020 · Lesedauer 2 min

Seit heute, Freitag, werden in Wien Corona-Massentests durchgeführt. Der Andrang auf die Teststrecken war in der Früh groß.

An insgesamt drei Standorten kann man - nach erfolgter Online-Anmeldung - seit Freitagfrüh in Wien einen Corona-Schnelltests absolvieren. Der Ansturm war Freitagfrüh groß. Dementsprechend lang waren am Morgen die Warteschlangen vor der Messe Wien, der Stadthalle sowie der Marx-Halle.

Wie PULS 24 Reporter Christoph Isaac Krammer bei einem Lokalaugenschein vor der Marx-Halle beobachtete, reichte der eingerichtete Wartebereich offenbar nicht aus. Die Warteschlange von Hunderten Teilnehmern setzt sich bis auf die Straße fort. Die Menschen seien sich aber diszipliniert und halten Abstand. Das Zeitintervall pro Teilnehmer sei mit 15 Minuten wohl zu knapp bemessen, wodurch sich ein Rückstau entwickelt. Auch die IT-Infrastruktur sorge für Verzögerungen, weil das System nur sehr langsam arbeite, berichten Teilnehmer.

Relativ kurzer Vorgang

Der Testvorgang selbst geht relativ schnell: Mit Lichtbildausweis und E-Card wird man registriert. Der Abstrich Antigen-Schnelltest dauert nur Sekunden, auf das Ergebnis muss man bis zu einer Viertelstunde warten. Bei einem positiven Test kann man direkt im Anschluss einen PCR-Test zur Bestätigung zu machen.

Stefan Lampl, Verantwortlicher für die Corona-Massentests in der Wiener Stadthalle, rechnet im Interview mit PULS 24 Chefreporterin Magdalena Punz am ersten Tag der Massentestungen mit bis zu 10.000 Testpersonen. Lampl erklärt auch den Ablauf der Tests.

Auch Vorarlberg testet

Auch im westlichsten Bundesland Vorarlberg sind die Corona-Massentests wie angekündigt am Freitag gestartet. In Tirol beginnen sie am Wochenende. Während der Ablauf in Vorarlberg offenbar reibungslos ablief, gab es in Tirol wie auch in Wien IT-Probleme.

Stephan HoferQuelle: Redaktion / hos