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Griechischer "Violanta"-Besitzer nach Explosion in Haft

15. Feb. 2026 · Lesedauer 1 min

Drei Wochen nach der tödlichen Explosion in einer Keksfabrik in Griechenland ist der Besitzer des Backwarenherstellers "Violanta" festgenommen worden. Der 52-Jährige müsse sich in der kommenden Woche wegen des Vorwurfs der Fahrlässigkeit vor Gericht verantworten, erklärte am Sonntag der Anwalt von Angehörigen der Todesopfer, Christos Patounas. Bei dem Unglück waren fünf Beschäftigte der Keksfabrik getötet worden.

Ursache der Explosion war Ermittlungen zufolge ein monatelang nicht repariertes Gasleck. Durch Funkenschlag von elektrischen Geräten sei es zu der Explosion und anschließenden Bränden gekommen. 40 Feuerwehrleute waren mit 13 Fahrzeugen im Einsatz, um den Brand zu löschen.

"Die Mitarbeiter berichteten, dass seit Monaten ein seltsamer Geruch in der Luft lag", erklärte Patounas. Der beschuldigte Fabrikbesitzer habe "aus finanziellen Gründen nicht für die erforderlichen Reparaturen gesorgt". Ihm drohe nun bis zu lebenslanger Haft.

Die Fabrik, die jährlich rund 12.500 Tonnen Kekse, Waffeln und Gebäck produzierte, war durch das Feuer vollständig zerstört worden. Sie galt als größte Fabrik des Backwarenherstellers "Violanta", einer der am schnellsten wachsenden Marken Griechenlands.

Zusammenfassung
  • Drei Wochen nach der Explosion in einer griechischen Keksfabrik mit fünf Toten wurde der 52-jährige Besitzer von 'Violanta' festgenommen und muss sich kommende Woche wegen Fahrlässigkeit vor Gericht verantworten.
  • Laut Ermittlungen war ein monatelang nicht repariertes Gasleck die Ursache, das durch Funken von Elektrogeräten zur Explosion und zum Brand führte, wobei 40 Feuerwehrleute mit 13 Fahrzeugen im Einsatz waren.
  • Die komplett zerstörte Fabrik produzierte jährlich rund 12.500 Tonnen Backwaren und galt als größte Produktionsstätte einer der am schnellsten wachsenden Marken Griechenlands.