Geisterfahrer in OÖ von Asfinag-Mitarbeitern gestoppt
Der 88-Jährige habe angehalten, den Rückwärtsgang eingelegt und Anstalten gemacht, als Geisterfahrer auf die Westautobahn zu fahren. Der Pkw-Lenker wäre auf die Salzburger Spur, aber in Richtung Wien gekommen. "Ich bin ausgestiegen, zu seiner Autotür und habe den Schlüssel abgezogen", erklärte Halbwirth. Sein Kollege Günther Schmoigl und er hätten die Einsatzstelle abgesichert und die Autobahnpolizei gerufen. "Wir waren wohl zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort."
Als die Beamten kamen, sei der Mann noch in seinem Wagen gesessen und habe orientierungslos gewirkt, berichtete die Polizei am Sonntag. Sein Sohn holte ihn bei der Dienststelle ab. Seinen Führerschein ist der 88-Jährige vorerst los.
Zusammenfassung
- Zwei Asfinag-Mitarbeiter haben am Sonntagfrüh um 4.40 Uhr bei Ansfelden einen 88-jährigen Geisterfahrer auf der Auffahrt zur Mühlkreisautobahn (A7) gestoppt.
- Der Mann aus dem Bezirk Amstetten wollte mit seinem Pkw rückwärts auf die Westautobahn auffahren und wirkte bei Eintreffen der Polizei orientierungslos.
- Der Führerschein des 88-Jährigen wurde vorläufig entzogen, nachdem ihn sein Sohn von der Dienststelle abholte.
