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Fund von Wasserleiche in Wien im August: Zweite Festnahme

28. Okt. 2025 · Lesedauer 1 min

Ein 41-Jähriger ist am vergangenen Freitag in Wien-Favoriten als zweiter Verdächtiger im Fall eines im August tot im Wasser aufgefundenen 37-Jährigen festgenommen worden. Die Leiche wurde am 19. August im Wasser der Neuen Donau in Wien-Floridsdorf aufgefunden. Eine daraufhin durchgeführte Obduktion ergab stumpfe Gewalt im Kopfbereich als Todesursache. Rund eine Woche darauf erfolgte die Festnahme eines 42-jährigen polnischen Staatsbürgers als Tatverdächtigen.

Wie die Landespolizeidirektion am Dienstag mitteilte, handelte es sich bei dem zweiten Festgenommenen im Zusammenhang mit dem vermuteten Gewaltdelikt ebenfalls um einen polnischen Staatsbürger. Dieser zeigte sich im Zuge der Einvernahmen zum Teil geständig und belastete den vor zwei Monaten festgenommenen Tatverdächtigen, der sich weiterhin in U-Haft befindet.

Die Ermittlungen gingen nach dem Auffinden der Leiche rasch von einem Gewaltverbrechen aus. Dazu führten unter anderem am Ufer in der Nähe des Auffindungsorts bei der Nordbrücke registrierte Schleifspuren. Bei dem Toten handelte es sich um eine Person aus dem Obdachlosenmilieu. Durch die Nachforschungen in diesem Umfeld wurde dann der erste Verdächtige festgenommen. Dieser zeigte sich in seiner Vernehmung jedoch nicht zu den Vorwürfen geständig.

Zusammenfassung
  • Am 19. August wurde die Leiche eines 37-jährigen Mannes mit Spuren stumpfer Gewalt im Kopfbereich in der Neuen Donau in Wien-Floridsdorf gefunden.
  • Ein 42-jähriger polnischer Staatsbürger wurde etwa eine Woche nach dem Fund als Tatverdächtiger festgenommen, ein weiterer 41-jähriger Pole folgte am vergangenen Freitag in Wien-Favoriten.
  • Der zweite Verdächtige zeigte sich teilweise geständig und belastete den ersten, der weiterhin in U-Haft ist, während das Opfer aus dem Obdachlosenmilieu stammt.