Frachtschiff mit 1.300 Autos geriet vor Deutschland in Brand
Die knapp 150 Meter lange "MS Thames Highway", die unter der Flagge der Bahamas fährt, war demnach unterwegs von Emden ins britische Grimsby, als am späten Montagabend im Maschinenraum Feuer ausbrach. An Bord waren 18 Besatzungsmitglieder und ein Lotse. Verletzt wurde niemand. Die Besatzung habe den Raum sofort luftdicht verschlossen, erklärte das Havariekommando. So sei eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert worden.
Das Havariekommando übernahm die Einsatzleitung und schickte sechs Einsatzkräfte, die speziell für die Schiffsbrandbekämpfung auf See ausgebildet sind. Sie wurden mit einem Polizeihubschrauber zum Schiff geflogen. Auch Feuerwehren waren im Einsatz.
Der Seenotrettungskreuzer Hamburg der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger war in direkter Nähe der "MS Thames Highway" in Bereitschaft, wie das Havariekommando ausführte. Außerdem wurden weitere Hubschrauber, Einsatzkräfte und Schiffe aus Deutschland und den Niederlanden alarmiert. Vor Borkum herrschten Wetterverhältnisse mit zwei Meter hohen Wellen und Windstärke vier.
Zusammenfassung
- Vor der deutschen Nordseeinsel Borkum geriet der 150 Meter lange Autotransporter 'MS Thames Highway' mit 1.300 Autos an Bord in Brand.
- Das Feuer, das am späten Montagabend im Maschinenraum ausbrach, wurde von der Besatzung eingedämmt und ist inzwischen gelöscht, verletzt wurde niemand unter den 18 Crewmitgliedern und dem Lotsen.
- Wegen Maschinenschäden kann das unter Bahamas-Flagge fahrende Schiff nicht mehr eigenständig fahren und soll nun nach Emden geschleppt werden.
