Feuerwehrauto (Symbolbild)APA/BARBARA GINDL

Baby aus brennender Wohnung gerettet

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Am Montag in der Früh ist es in Wien-Donaustadt zu einem Brand in einer Wohnung im vierten Stock eines Mehrparteienhauses gekommen.

Als die Feuerwehr eintraf, standen eine Frau und ihre vier Kinder bereits vor den Fenstern und schrien um Hilfe. Die Einsatzkräfte stellten sich bereits auf eine Rettung mittels Sprungkissen ein. Ein Stoßtrupp konnte jedoch noch rechtzeitig zu der Familie vordringen und sie ins Freie bringen. Darunter befand sich auch ein 14 Monate altes Baby.

Familie erlitt leichte Rauchgasvergiftung

Der Brand in der Wohnung in der Hirschstettner Straße ereignete sich gegen 04.00 Uhr. Zum Zeitpunkt des Alarms stand ein Raum bereits in Vollbrand. "Die Flammen waren bereits dabei, auf die restliche Wohnung überzugreifen. Nur mehr ein Raum war noch nicht vom Feuer betroffen", sagte Sprecher Jürgen Figerl auf APA-Anfrage. Dort brachte sich die Mutter mit ihren Kindern im Alter zwischen 14 Monaten und 18 Jahren in Sicherheit. An Ort und Stelle sahen die Feuerwehrleute bereits Rauch aus dem Fenster steigen. Weil die Wohnung nicht straßenseitig lag, mussten die Einsatzkräfte jedoch von einer anderen Seite mit dem Drehleiterfahrzeug zufahren. Währenddessen bereiteten die Einsatzkräfte vorsorglich ein Sprungkissen unter dem Fenster vor.

Ein Trupp der Feuerwehr konnte schließlich zur Wohnung vordringen und die Bewohner der Wohnung nach draußen in Sicherheit bringen. Dort wurden sie der Berufsrettung zur Notfallversorgung übergeben. Die Rettung brachte die Familie mit Symptomen einer leichten Rauchgasvergiftung ins Spital. Die Feuerwehr löschte den Brand währenddessen endgültig. Die Berufsrettung stand mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz, seitens der Feuerwehr waren 27 Einsatzkräfte und sechs Fahrzeuge an Ort und Stelle.

ribbon Zusammenfassung
  • Am Montag in der Früh ist es in Wien-Donaustadt zu einem Brand in einer Wohnung im vierten Stock eines Mehrparteienhauses gekommen.
  • Als die Feuerwehr eintraf, standen eine Frau und ihre vier Kinder bereits vor den Fenstern und schrien um Hilfe.
  • Ein Stoßtrupp konnte jedoch noch rechtzeitig zu der Familie vordringen und sie ins Freie bringen.