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Erster Mensch im Rollstuhl ins All gereist

20. Dez. 2025 · Lesedauer 1 min

Als erster Mensch im Rollstuhl ist die Deutsche Michaela Benthaus ins All geflogen. Die querschnittsgelähmte Raumfahrtingenieurin reiste am Samstag als Touristin für einen Kurztrip von wenigen Minuten mit einer Rakete des US-Unternehmens Blue Origin in den Weltraum. An Bord befanden sich insgesamt sechs Touristen. Blue Origin gehört dem US-Multimilliardär Jeff Bezos, Gründer des Onlineriesen Amazon.

Die komplett automatisierte Trägerakete des Typs New Shepard war um 8.15 Uhr (Ortszeit, 15.15 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof Van Horn im US-Bundesstaat Texas gestartet. Die Kapsel mit den sechs Insassen löste sich dann plangemäß von der Rakete. Nach einigen Minuten landete sie dann sanft mit Fallschirmen in der texanischen Wüste. Während des Kurztrips überflogen Benthaus und ihre Mitreisenden die sogenannte Karman-Linie - die international anerkannte Grenze zum Weltraum, die hundert Kilometer über dem Meeresspiegel liegt.

Zusammenfassung
  • Die deutsche Raumfahrtingenieurin Michaela Benthaus ist als erste Person im Rollstuhl am Samstag mit einer Rakete von Blue Origin ins All geflogen.
  • Mit insgesamt sechs Touristen an Bord startete die komplett automatisierte New Shepard um 8.15 Uhr Ortszeit (15.15 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof Van Horn in Texas.
  • Die Kapsel überflog die Karman-Linie auf 100 Kilometern Höhe und landete nach wenigen Minuten sanft per Fallschirm in der texanischen Wüste.