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Ermittlungen nach Karrenseilbahn-Unfall eingestellt

29. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Nach der Havarie der Seilbahn auf den Dornbirner Hausberg Karren im vergangenen Juni hat die Staatsanwaltschaft Feldkirch nun ihre Untersuchungen eingestellt. Man habe gegen den zum Unfallzeitpunkt für die Fahrten zuständigen Mitarbeiter wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit ermittelt, so Karin Dragosits, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Feldkirch auf APA-Anfrage am Donnerstag. Die Prüfung der Anklagebehörde ergab nun aber offenbar für eine solche keine Anhaltspunkte.

Ein heftiger Windstoß eines Unwetters hatte am Nachmittag des 23. Juni zur Entgleisung des Trag- und Zugseils der Bahn geführt. Eine Gondel blieb mit 19 Passagieren und einem Hund an Bord in über 150 Metern Höhe stecken. Eine Zufahrt der Rettungsgondel war nicht möglich, weil sich die Seile überworfen hatten. Die Kabine musste von Technikern zunächst gesichert werden. Die anschließende komplizierte Rettung dauerte bis in die Nachtstunden, die Fahrgäste wurden abgeseilt. Verletzt wurde niemand. Die Bahn ging erst nach Wochen und umfassenden Reparaturarbeiten wieder in Betrieb.

Zusammenfassung
  • Nach der Havarie der Karrenseilbahn am 23. Juni hat die Staatsanwaltschaft Feldkirch ihre Ermittlungen mangels Anhaltspunkten eingestellt.
  • Bei dem Unfall blieb eine Gondel mit 19 Passagieren und einem Hund in über 150 Metern Höhe stecken, nachdem ein Unwetter das Seil entgleisen ließ.
  • Die komplizierte Rettung dauerte bis in die Nachtstunden, alle Insassen wurden abgeseilt und niemand wurde verletzt.