APA - Austria Presse Agentur

Enormer Anstieg bei Corona-Neuinfektionen in Österreich

06. Okt 2021 · Lesedauer 3 min

Mit 2.693 registrierten Corona-Neuinfektionen von Dienstag auf Mittwoch ist diese Zahl wieder deutlich in die Höhe geschnellt. Das ist der höchste Wert seit 10. April 2021, als innerhalb von 24 Stunden 3.139 Neuansteckungen registriert wurden. Erneut sind viele Todesopfer zu beklagen. Das Gesundheits- und Innenministerium berichteten von zwölf weiteren Covid-19-Toten. Seit Ausbruch der Pandemie gab es somit bereits schon 11.061 Corona-Opfer.

Durch den Anstieg der Infektionszahlen ist auch die Sieben-Tage-Inzidenz auf 143,1 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen. Tags zuvor lag sie noch bei 138,5. Die neuen Infektionszahlen liegen nun auch weiter über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 1.827 Fällen. Am Mittwoch laborierten aktuell 20.185 Menschen an einer Infektion. Das sind um 682 mehr als am Dienstag.

Einen Rückgang gab es bei der Zahl der Patienten, die wegen einer Infektion im Krankenhaus betreut werden müssen. Das sind österreichweit derzeit 854 Personen, um 18 weniger als tags zuvor. 223 Menschen brauchen eine intensivmedizinische Behandlung. Auch diese Zahl sank innerhalb eines Tages um neun und ist innerhalb einer Woche um drei Patienten zurückgegangen. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie 123,8 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Seit Ausbruch der Pandemie hatten 753.832 Tests ein positives Ergebnis, 722.586 Menschen haben sich von einer Infektion wieder erholt. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden galten 1.999 Menschen als wieder genesen. In Wien gab es erneut die meisten registrierten Neuinfektionen mit 793 Fälle, gefolgt von Oberösterreich mit 606 Fällen und die Steiermark mit 443 Fällen. In Niederösterreich gab es 334 Fälle, in Tirol 199, in Salzburg 173, in Vorarlberg 55, in Kärnten 52 und im Burgenland 38 Fälle. Diese Zahlen spiegeln sich auch bei den Sieben-Tage-Inzidenzen wider. Das Bundesland mit der höchsten Inzidenz ist derzeit Oberösterreich mit 206,7, gefolgt von Wien, Salzburg und Steiermark (155,8, 153,2 bzw. 145,1). Danach kommen Kärnten (134,5), Niederösterreich (114,2), Tirol (104,3), Vorarlberg (83,4) und das Burgenland (74,3).

Die Positiv-Rate der PCR-Tests beträgt nun 1,7 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert liegt nun ebenfalls über dem Schnitt der vergangenen Woche mit durchschnittlich 1,4 Prozent. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 433.957 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren rund 36 Prozent bzw. 159.468 aussagekräftige PCR-Tests.

Mittlerweile haben laut den Daten des E-Impfpasses vom Dienstag 5.761.893 Menschen zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 64,5 Prozent der Bevölkerung. 5.446.610 Menschen und somit 61 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert. Am Dienstag wurden 12.226 Impfungen durchgeführt. Am höchsten ist die Durchimpfungsrate im Burgenland, dort sind 68,6 Prozent vollimmunisiert. In Niederösterreich sind 63,8 Prozent der Bevölkerung geimpft, in der Steiermark 61,7 Prozent. Nach Wien (60), Vorarlberg (59,9), Tirol (59,2), Kärnten (57,5) und Salzburg (57,3) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 56,1 Prozent.

Die Durchimpfungsrate bei der älteren Generation ist am höchsten. Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen sind 49,1 Prozent vollimmunisiert, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 58,9 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 64,6 Prozent. 69,2 Prozent der Menschen im Alter zwischen 45 und 54 Jahren sind komplett gegen Covid-19 geschützt, 78 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Vollimmunisierungsquote von 83,3 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 88,2 Prozent und die Gruppe 85plus 88,2 Prozent.

Quelle: Agenturen